Deutsch-Afghanisch-Syrische Weihnachtsbäckerei

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Freund*innen des Projekthofs aus Syrien, Afghanistan und der mecklenburgischen Schweiz backen Weihnachtsgebäck und Kuchen für das Sozialwerk und die Malchiner Tafel, erzählen Geschichten und singen Lieder.

Backen für die Malchiner Tafel

Freund*innen des Projekthofs aus Syrien, Afghanistan und der mecklenburgischen Schweiz backen Weihnachtsgebäck und Kuchen für das Sozialwerk und die Malchiner Tafel, erzählen Geschichten von Weihnachtstraditionen und singen Weihnachtslieder mit dem Musiker Christian Kabuß. In der Küche wird das Abendessen vorbereitet und die Kuchen und das Weihnachtsgebäck werden eingepackt und mit kurzen Grußkarten versehen.
Am 14.12. werden die Pakete zur Weihnachtsfeier ins Sozialwerk gebracht.

Laufzeit: Seit 12/2016 jährlich
Gefördert durch das Bundesministerium des Inneren und Pro Asyl – Der Einzelfall zählt.

Weitere Informationen
Ansprechpartnerin: Martina Zienert

 

 

Musizieren bis zum Umfallen

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In den Ferienfreizeiten auf dem Projekthof Karnitz wurde das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ zu „Kultur macht UNS stark“ umgekrempelt. Jugendliche sagten: „Wir sind so stark, dass wir das können, was Bach oder Beethoven oder unsere Lieblingskomponisten können. Wir bringen einfach nur unsere eigenen Stärken ein.“

„Mache ein Zeichen von Dir selbst und positioniere es mit denen der anderen auf einer Fläche“. So begann die Arbeit an dem musikalischem Werk. Als Elemente einer Collage wurden Zeichnungen, Signets, Faltungen, leere Blätter, dreidimensionale Objekte, Naturfundstücke auf einer etwa 3 x 1,5m großen Fläche zueinander angeordnet.
Für jedes dieser Zeichen wurden Regeln einer musikalischen Interpretation entworfen. Marken für Zusammenhänge zwischen den Zeichen (zeitliches Zueinander, Kausalitäten, Rückkopplungen) wurden eingeführt, bildlich abgleitet aus alltäglichen zwischenmenschlichen Beziehungen im Workshop (streicheln, boxen…).
Die 3 x 1,5m große Collage befand sich immer bei uns im Raum, kam auch zu den Aufführungen mit, war begehbar, diente als Ablageort für Instrumente und wurde in die Musizierpraktiken einbezogen.
Dem Augenschein nach handelte es sich bei unserer Partitur um ein vielgestaltiges bildliches Kunstwerk. Und es wurde der Versuch unternommen, ihr praktisches Funktionieren für Musik zu erproben. …“

Die Aufführung und Ausstellung des entstandenen Werkes  Musizieren bis zum Umfallen fand am Sonntag, den 27. November 2016 um 14.30 Uhr im Malchiner Stadthaus statt.

Sehen Sie hier das Making of

und hier die Aufführung

Die Ausstellung war im Anschluss vom 28. November bis zum 31. Dezember 2016 in der Stadtbibliothek Malchin zu sehen.

Laufzeit: 10/2016 – 12/2016
Die Ferienwerkstatt wurde im Auftrag des KMGNE gefördert über das Programm „Kultur macht stark“
Lokale Bündnisspartner: KMGNE, Sozialwerk der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde  Malchin Teterow e.V., Kultur für Lelkendorf e.V.

Weitere Informationen
Interview mit Christian Kabuß zur Halbzeit der Ferienfreizeit
Fotogalerie
Das Fazit  – ein Schlussbericht
Ansprechpartnerin: Martina Zienert

 

 

Rettungsschirm mal anders

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Jugendliche aus der Zukungsregion Malchin entwickeln in der Ferienfreizeit auf dem Projekthof ihre Lebensentwürfe im Zusammenhang mit ihrer Familie, ihrer Freunde, ihrer Gemeinde. Aus Bildern, Kommentaren, Zitaten gestalten sie Collagen, was erhalten oder geändert werden soll.

Die Ferienwerkstatt  war zeitpolitisch direkt vor den Landtagswahlen 2016 angesiedelt. Das zu thematisieren war nicht explizit geplant. Die Jugendlichen hingegen sahen dies allerdings als wesentlichen Zukunftsfaktor an, und so setzten wir uns mit den unterschiedlichen Parteiprogrammen Mecklenburg Vorpommerns auseinander, diskutierten Vor- und Nachteile um dann ins Handeln zu kommen. Besonders Parteien mit rechtspopulistischen Argumentationsstrategien erfüllten uns mit Abneigung und wir versuchten, dies argumentativ greifbar zu machen. Um nicht in einer Anti-Haltung zu verharren, erarbeitete wir eigene Positiv-Entwürfe, die aus unseren Zukunftsvisionen resultierten und auch direkt an Aussagen existierender Wahlplakate angelehnt waren. Als Ergebnis kreierten wir eigene Wahlplakate,  die den Versuch widerspiegeln, die gesellschaftliche Realität, die uns umgibt zu begreifen, zu durchschauen und selbst mitzugestalten. Schauen Sie hier:
Fotogalerie Rettungsschirme

Die Ferienwerkstatt wurde gefördert über das Programm „Kultur macht stark“.
Laufzeit: 03/2016 – 12/2016

Lokale Bündnisspartner:
KMGNE
Sozialwerk der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Malchin Teterow e.V.
Kulturverein Lelkendorf

Ansprechpartner*in: Martina Zienert

 

 

Malchin bräuchte eine Universität

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Jugendliche erforschten über eine Interviewreihe mit sich selbst und Macher*innen  aus Malchin und seinen Dörfern die Vorstellungen und Zukunftsbilder der verschiedenen Personen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.

Herausgekommen ist ein Videoclip, der sich sehen lassen kann:

 

Wir lernten aus – soziologischer Perspektive – wunderbare Vorstellungen und Zukunftsbilder von verschiedensten Personen kennen und wie man daraus Imagematerial für das Stadtmarketing von Malchin machen kann – also einen Videoclip, in dem wir auch selbst Akteur*innen sind.

Laufzeit: 07/2016 – 10/2016
Gefördert über das Programm “Kultur macht stark” des BMBF, Im Auftrag des Kreisjugendrings Mecklenburgische Seenplatte
Lokale Bündnisspartner: Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte, KMGNE, Siegfried Marcus Schule Malchin

Weitere Informationen
Ansprechpartner*in: Anne Mette

Erben des Fortschritts

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2014 wurde in der Werkstatt Doku-Art der Internationalen Sommeruniversität mit der Regisseurin und Fotografin Sarah Sandring der Prototyp der Porträtreihe ‚Erben des Fortschritts‘ entwickelt. 2016 wurden drei Portraitreihen zusammengeführt und der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Werkstatt Doku-Art ist ein dokumentarisches Kunstprojekt, in dem Bürger*innen in Mecklenburg-Vorpommern von sich erzählen, ein Kunstprojekt, das Identität (an)stiftet.
Sie erproben eine neue Dimension sozial-ökologischer, -ökonomischer und soziokultureller Auseinandersetzung, die die Bevölkerung als Träger von Gegenwart und Zukunft integriert, künstlerisch anspruchsvoll ist, alte und neue Medien verbindet und das Leben in seiner Vielschichtigkeit widerspiegelt – direkt, humorvoll, unverblümt. Es ging darum, Geschichten und Menschen an Orten spürbar zu machen, die gemeinhin den Stempel kulturellen Aderlasses tragen: Das Wegbrechen gesellschaftlicher Strukturen, der Wandel in Wirtschaft und Landwirtschaft, die Klimafolgen konfrontieren die Bewohner*innen mit Umbrüchen. Signalisieren sie nur Zerfall, oder steckt in ihnen auch das Potential, neue Wege zu erkunden? Die Werkstatt Doku-Art setzte auf die Kraft des Erinnerns und des Teilens von Erlebnissen beim Geschichten Erzählen, um daraus gemeinsam Zukunft zu gestalten.

Erben des Fortschritts, zum Download als pdf, 15 MB

Erben des Fortschritts, Fotogalerie

Hierbei wurden insbesondere Gruppen angesprochen, deren Sichtweisen normalerweise nicht vertreten sind, Sichtweisen von Zugezogenen, Landwirten, Radiomacher*innen, aber auch von Visionär*innen und Macher*innen. Die Vielzahl der Sichtweisen bildeten die Stärke des Gesamtprojektes.

Die Portraitreihen haben einen dokumentarischen Ansatz und sind eine Mischform aus Fotografie, Schrift/ Illustration. Ein Portrait setzt sich aus mehreren Bildern zusammen (Triptychen). Einzelbilder von Menschen werden eingebettet in die porträtierten Räume. Illustrierte Zitate der Menschen stellen grafische verbindende Elemente und inhaltliche Erweiterungen der Portraits dar.

Ziel und Wirkung ist, durch eine großformatige Ausstellung und eines Ausstellungskataloges mit Erwartungen zu brechen, wie Kunst entsteht und wo sie wahrgenommen wird – durch Nutzung des öffentlichen Raumes. Durch Zusammenarbeit mit Dörfern (Gessin, Bollewick, Neukalen) und Kommunen (Malchin und Waren) und dem großformatigen Ausstellen der Arbeiten vor Ort, wird Kunst und Kultur nicht nur zu Menschen gebracht, die Kunst sonst wenig Interesse schenken, sondern sie wurden sogar um Teilhabe gebeten. Es ist auch eine Chance für Auswärtige, über sie zu lernen. Ziel ist die Selbststärkung einer Region durch aktive Auseinandersetzung mit dem aktuellen Zustand. Das Projekt macht Leben, Natur und Kultur, Geschichte und Wandel sichtbar, zelebriert sie, nimmt sie ernst.

Der Modellcharakter für die Regionen in MV liegt in seinem partizipativen Ansatz, seiner Großflächigkeit und ‚Umnutzung’ des öffentlichen Raums. Sicher ist, die Region ist gefüllt mit interessanten Lebenswegen und neuen Ideen, die stellvertretend sind für viele ländliche Regionen weltweit. Wie oft berichten aber nur fremde Stimmen über den „ländlichen Raum“, statt direkt aus ihm ‚heraussprechen zu lassen’? In den vorliegenden Portraitreihen erzählten Menschen über ihr Leben, ließen sich fotografieren und ihre Geschichten ans Licht holen. Nun wollen wir den Geschichten Raum geben und zeigen, dass Kunst nicht distanziert in Galerien oder Museen existieren muss. Es vereinnahmt öffentlichen Raum für Nicht-Kommerz, es setzt eigene Themen in sozialen Netzen. Man sieht Geschichten dort, wo sie passieren. Das entwickelt eine ganz eigene Kraft. Die Landschaft kommentiert die Arbeiten und andersherum. Die ‚Begegnungen’ mit den Geschichten überraschen. Die Großflächigkeit schafft Event-Charakter. Nicht die Problemzone „ländlicher Raum“ steht im Mittelpunkt, sondern der zivilisatorische Reichtum und das Potential der Begegnung. Schmerz, Angst und Verlust, die die Menschen hier bisweilen empfinden, klingt an.

Laufzeit: 01/2016 – 12/2018
Gefördert durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V, Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung (LLS).

Weitere Informationen
Ansprechpartner*in: Martina Zienert

Bildungslandschaft Rio Hurtado

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Das Projekt beinhaltete den Aufbau einer Bildungslandschaft in der Kommune Rio Hurtado in Chile. Das Lernprojekt ist so angelegt, dass die Schüler lernen: das Projekt zu planen, aufzubauen, zu warten, zu reparieren.

Das Projekt beinhaltete den Aufbau einer Bildungslandschaft in der Kommune Rio Hurtado in Chile und hatte folgende Bestandteile:

  • Entwicklung des Konzepts (Curriculum, Bildungsorganisation) für das 1 jährige Lernprojekt und differenziert für die Klassen 4-6 und 7-10.
  • Entwicklung und Produktion der Lernmaterialien (Informationen, Bauanleitungen, etc.) und der Manuals für die Nutzung des web 2.0
  • Aufbau und Strukturierung der kommunalen e-Plattform für die Sensibilisierung und Beratung der Bevölkerung zur Ressourceneffizienz
  • Entwicklung und Durchführung eines Programms von Capacitaciones (Kombination von Workshops, Übungen in den Schulen und e-Learning/Coaching) für die Lehrer – zur Realisierung des Curriculums.
  • Und parallel dazu ein Coaching-Programm für Unternehmen und Organisationen, die das Lernprojekt unterstützen

Der pädagogische Ansatz besteht in folgender Lernkette:

Über e-Learning talleres sensibilisieren sich die (interessierten) Lehrer und Schüler für den achtsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen Boden und Bodenfruchtbarkeit, Wasser, Biodiversität, Energie, Zeit. Wir befassen uns anschaulich mit Konzepten des overshoot-Days und des ökologischen Fussabdrucks sowie des Anthropozän. – Hört sich akademisch an wird es aber nicht. Dazu gibt es Lernmaterialien, Spots…

Die Schüler erhielten folgenden Auftrag: Zusammen mit dem Consejo escolar analysieren und bewerten sie welche Ressourcen in besonders großem Umfang verbraucht werden und deshalb eingespart werden sollten. Im Consejo wird eine Rangordnung beschlossen. Aus den Listen der beteiligten Schulen (Liceo, Internat..) wurden drei Projekt-Vorschläge ausgewählt.

Per Seminar und per Skype wurden zusammen die konkreten Projekte als soziokulturelle Projekte entwickelt, geplant und gebaut:

Wasser wird gespart durch (a) Reparatur der Wasserhähne etc. ; (b) durch den Bau einer Pflanzenkläranlage (Schüler, Lehrer, Eltern, empresas); (c) Rückführung des gereinigten Wassers in den Schulgarten, (d) Aufbau des Schulgartens, (vertikale Gärten) für die Selbstversorgung der Schule mit Gemüse und Obst; (vertikale Gärten schützen vor der Sonne); (e) Gründung einer Schülerfirma, die Gemüse/Früchte verarbeitet (die Schüler lernen ökonomisch denken); (f) Sammlung von Plastik (Abfalltrennung) über eine Schülerfirma II; Produktion von Plastikbällen als Schutzschicht für die Wassertanks (Reduktion der Verdunstung).

Das Lernprojekt ist so angelegt, dass die Schüler lernen: das Projekt zu planen, aufzubauen, zu warten, zu reparieren. Wenn möglich sind regionale Betriebe als Paten zu gewinnen.

Das (handwerkliche) Lernen wurde in das Curriculum der Schule aufgenommen und einfache Talleres-Räume eingerichtet.

Die beteiligten Schüler und Lehrer übernahmen die Patenschaft für eine andere Schule: dort wird unter ihrer Anleitung das Projekt wiederholt. (Nach unserer Projektlaufzeit)

Mit der Methode des Profilpasses werden die erworbenen Kompetenzen der Schüler erfasst und bewertet.

Laufzeit: 05/2015 – 01/2017
Ein Projekt in Kooperation mit dem Dezernat für Bildung der Kommune, Ecosistemas, KMGNE.

Weitere Informationen
Ansprechpartner*in: Anne Mette

COOL – Change of our Life

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Von 2005 bis 2012 hat in unseren Zusammenarbeiten mit Schüler*innen des Fritz-Greve-Gymnasiums Malchin die inhaltliche, musikalische und auch filmische Auseinandersetzung mit Themen wie Migration, Arbeit, Klimawandel und regenerative Energien im Mittelpunkt gestanden.

Von 2005 bis 2012 hat in unseren Zusammenarbeiten mit Schüler*innen des Fritz-Greve-Gymnasiums Malchin die inhaltliche, musikalische und auch filmische Auseinandersetzung mit Themen wie Migration, Arbeit, Klimawandel und regenerative Energien im Mittelpunkt gestanden.

Die in den Musikvideos entstandenen Ansätze neuer Narrative erweisen sich mit Blick auf das Jahr 2020 immer noch als ungeheuer kraftvoll. Es ist der Protest, das Aufbegehren, der Appell, dass es so nicht weitergehen kann und dass es ihre Zukunft, die der Kinder und Jugendlichen ist, die aufs Spiel gesetzt wird, was zu einer beispiellosen globalen Bewegung geführt hat.

Zu finden sind die Videos auf  der folgenden youtube Playlist: NFB SPECIAL Best of Cool – Change of our life

COOL versteht sich als eine Bildungs- und Gestaltungswerkstatt, ein didaktisches Konzept in der Schnittmenge von informellem Lernen und Werkstatt.  Es geht um Kompetenzentwicklungen zur filmischen und musikalischen)Beschreibung ihrer Lebensumwelt, ihrer Zukunftsvisionen zur regionalen und lokalen Entwicklung – schlicht ihrer Lebens- und Berufsorientierung. COOL wurde am 5. Juni 2008 in Brüssel durch die Vize-Präsidentin der EU-Kommission, Margot Wallström im Rahmen „Working together to communicate Europe” den deutschen Europaministern als besonders gelungenes Projekt der Kommunikation von Klimafolgen und Chancen regenerativer Energien vorgestellt.

Laufzeit: 2005 – 2012
Seit 2005 wurde das Projekt gefördert im Rahmen des Programms SCHULEplus der deutschen Kinder- und Jugendstiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung, aus Mitteln Landes Mecklenburg Vorpommern, des ESF, aus Mitteln der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung und der Europäischen Kommission, Generaldirektion Kommunikation, Vertretung in Deutschland.

Weitere Informationen
Ansprechpartner*in:  Anne Mette
Playlist auf youtube
Alle Musikvideos zu Migration, Arbeit, erneuerbaren Energien, Klimawandel, Klimafolgen können hier bestellt werden: DVD, KMGNE gGmbH (Hrsg.), 2011