Kulturschaffende sichtbar machen – Kulturführer und digitale Hilfsmittel

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Was wäre die Mecklenburgische Schweiz ohne ihre Kulturschaffenden? Sie wäre eine Region ohne Perspektiven, ohne Zukunft und Geschichte. Ohne die Möglichkeit, sich zu begegnen, gemeinsam zu diskutieren und zu feiern.

Was wäre die Mecklenburgische Schweiz ohne ihre Kulturschaffenden? Sie wäre eine Region ohne Perspektiven, ohne Zukunft und Geschichte. Ohne die Möglichkeit, sich zu begegnen, gemeinsam zu diskutieren und zu feiern. Und ohne die Möglichkeit, Filme oder Kunst gemeinsam zu genießen. Zukunftsthemen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit oder der Umbau der Infrastruktur würden in der Öffentlichkeit keine Rolle spielen – und damit wahrscheinlich auch nicht in der Regionalentwicklung. Mitbestimmung und Teilhabe sind ohne Kultur nicht denkbar. Und auch die Wirtschaftskraft würde leiden, da die Region an Attraktivität einbüßen, der Tourismus zurückgehen und notwendige Impulse für die Wirtschaft fehlen würden.

All das wollen wir nicht. Schließlich hat die Mecklenburgische Schweiz einen Reichtum an Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstlern. Sie zeigen uns die Besonderheiten unserer Zeit und unserer Region – mit Naturführungen, Lesungen oder Ausstellungen. Doch bleiben ihre wertvollen Angebote noch viel zu oft unbemerkt. Das will der Projekthof Karnitz ändern: Wir wollen die Kulturschaffenden in der Mecklenburgischen Schweiz empowern, damit sie selbst für mehr Sichtbarkeit sorgen können. Damit Tourist*innen und Einheimische etwas von ihren Angeboten erfahren und daran teilhaben können. Damit so die Existenz der Kulturschaffenden und Künstler*innen besser abgesichert ist. Und um einen Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu leisten.

Wie geht Sichtbarkeit?
Eine unserer Visionen ist es, einen offenen, digitalen Kulturführer für die Mecklenburgische Schweiz zu entwickeln, der die kulturellen Besonderheiten und Angebote unserer Region für die einheimischen Nutzer*innen und für Tourist*innen aufbereitet. Auch gemeinsame Veranstaltungsreihen oder neue Möglichkeiten, künstlerische Arbeiten digital in Szene zu setzen, sollen entwickelt werden. Mit unserer Kommunikationsstrategie wollen wir zeigen, was sich bewegt in der Mecklenburgischen Schweiz, auf dem Projekthof Karnitz und im Projekt „Raumpioniere“.

Mit Weitblick, …
Bislang nutzt der Projekthof Karnitz für die Bewerbung von Veranstaltungen unsere Webseite, den Newsletter, Facebook, Instagram, Veranstaltungsdatenbanken, Litfasssäulen und klassische Flyer. Und unsere Erfahrung hat gezeigt, dass gerade die Social-Media-Kanäle super geeignet sind, um Veranstaltungen, Ausstellungen, Führungen oder Lesungen anzukündigen und Inhalte schnell und direkt an den*die Leser*in zu bringen. Deshalb wollen wir diese Kanäle in der Region ausbauen und Lernräume für die Kulturschaffenden bereitstellen. Über Weiterbildungen und Coachings können wir ihnen praktisches Wissen für die digitale Wende zur Verfügung stellen.

guten Partnern, …
Dafür bauen wir eine Partnerschaft mit dem Kreative MV-Landesverband Kultur- und Kreativwirtschaft und dem Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung auf. Bis Ende Dezember 2022 werden wir eine Kommunikationsstrategie entwickeln – mit Inhalten für die Webseiten und Blended-Social-Media-Kanäle. Ein Mix an Kommunikationsformen wird dem Verbund und den Kulturschaffenden eine neue, digitale Heimat geben und digital gestützte Geschäftsmodelle anbieten – niedrigschwellig und mit hochwertigen Inhalten.

externer Unterstützung
Ein Transformationsagent unterstützt uns dabei herauszufinden, welche Kommunikationskanäle in unserer strukturschwachen Region besonders zielführend sind und wie wir unsere Kommunikationsstrategie langfristig flexibel ausbauen können. Video- und Audioformate sollen die Themen aus der Region an die Menschen bringen. Wir wollen entdecken, wie wir die Arbeiten der Verbundpartner wirkungsvoll für die Social-Media-Kanäle aufbereiten können. Dabei werden uns externe Dienstleister für den Bereich Onlinemarketing und Social Media unterstützen.

… und gemeinsam.
Denn glücklicherweise sind wir nicht allein: So hat der Teterower Verein „Power-on“, der fest in den Händen von Jugendlichen ist, einen ersten Schritt gemacht und den Kulturvereinen aus der Mecklenburgischen Schweiz bei der digitalen Wende zur Seite gestanden. Gemeinsam gelang es, die Präsentationen an die neuen Medien anzupassen. Die Ergebnisse können Sie hier bewundern. Die Begründung von „Power-on“: Wenn schon die Einrichtungen des Landes die ehrenamtliche Kulturarbeit nicht wahrnehmen, dann muss man das eben selbst in die Hand nehmen. Und genau so werden wir weitergehen.

Kontakt
info@projekthof-karnitz.de

Laufzeit: 04- 12/2022
Gefördert von

KULTUR.GEMEINSCHAFTEN

BKM

NEUSTART KULTUR

Kulturstiftung der Länder

Bioregionale Wertschöpfungskettenentwicklung für die Kita- und Schulverpflegung in MV

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Ein Bio-Regional-Netzwerk organisiert die Erhöhung des Anteils bioregionaler Produkte in der Kita- und Schulverpflegung.

Zielsetzung ist die Erhöhung des Anteils bioregionaler Produkte für die Kita- und Schulverpflegung.
Durch Initialveranstaltungen für Produzenten, Verarbeiter, Logistikpartner und Cateringbetriebe
wird darauf hingearbeitet, dass diese sich miteinander vernetzen.

Damit werden Grundlagen für die Nachfrage relevanter Mindestabnahmemengen gelegt, die Voraussetzung für den Aufbau von Vorverarbeitungsstrukturen, Logistiknetzwerken und Vertragsanbauvereinbarungen sind.

Die Erkenntnisse aus der Evaluation „Nachhaltigkeit der Kita- und Schulverpflegung in Greifswald“ fließen in die Maßnahmen zur Entwicklung von bioregionalen Wertschöpfungsketten mit ein. Das „Greifswalder Modell“ (Frischeküchen im Verbund) wird weiteren Kommunen und Landkreisen vorgestellt. Je nach Bedarf und Möglichkeit werden diese im Zuge der Gründung solcher Frischeküchen beim Aufbau von Kooperationsvereinbarungen mit regionalen Produzenten und Großhändlern beraten.

Parallel dazu wird ebenfalls auf der Grundlage der Ergebnisse der Cater*innenbefragung in Greifswald mittels Umfrage bei den bestehenden Biobetrieben die gegenwärtigen Produktionsmengen und das zukünftige Produktionspotential ermittelt.

Projektleitung/Ansprechpartnerin
Anna Hope
Telefon: 0178-2669853

Laufzeit: 12/2021 – 11/2024
Gefördert durch das Bundesministerium für Ernähurng und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Kulturinfrastruktur

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Das Kulturnetzwerk der Raumpioniere des Projekthofs  schafft eine kulturelle Infrastruktur für Kulturarbeit und gesellschaftliche Teilhabe in der Mecklenburgischen Schweiz.

Das Kulturnetzwerk der Raumpioniere des Projekthofs  schafft eine kulturelle Infrastruktur für Kulturarbeit und gesellschaftliche Teilhabe in der Mecklenburgischen Schweiz

Weitere Informationen
Projektleitung/Ansprechpartner*in: Martina Zienert
Veranstaltungen

Laufzeit: 11  – 12/2021
Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Das muss besser gehen! Die Stimmen der Jugend auf dem Land

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Junge Menschen entwickeln ein Konzept für die Erstellung und Verbreitung von verschiedenen Medien- und Kulturformaten, um im Kontext von Klimakrise und dringenden Fragestellungen der Daseinsvorsorge in der Region wirkungsvoll zu intervenieren.

Das Projekt ermöglicht  Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Mecklenburgischen Schweiz die Möglichkeit zum Empowerment  und die Unterstützung in ihrem Schaffen.

Ein „Melting Pot“ an selbstorganisiertem kritischen Denken und Kreativität strukturierte sich und junge Menschen entwickelten  das konkrete Konzept für die Erstellung und Verbreitung von verschiedenen Medien- und Kulturformaten, um im Kontext von Klimakrise und dringenden Fragestellungen der Daseinsvorsorge in der Region wirkungsvoll zu intervenieren.

Die Ergebnisse verdeutlichen die Lebensrealitäten Jugendlicher in einer globalen Welt, durchdringend und immer abgefedert mit einer Portion Ironie.

 

Die Hütte brennt und auch das wird noch verzockt. Diesen Spielregeln glaubt ernsthaft keiner mehr. Fast gnädig schauen Schüler*innen auf diese fossile Kultur. Den gewünschten Krieg gegeneinander spielen sie nicht mit – beim Klimawandel und anderswo.

 

Diese Plakatserie entstand kurz vor der Bundestagswahl im Sommer 2021.  Bei der Betrachtung der Wahlplakate fiel auf, dass unsere Stimme, die der Jugendlichen auf dem Land, einfach nicht vorkam, unsere Interessen, Wünsche, Ideen und Sorgen nicht repräsentiert wurden. Wir entwickelten also eine eigene Wahlkampagne unter dem Titel
„IHR KÖNNT UNS NICHT WÄHLEN: WIR KÖNNEN EUCH NICHT WÄHLEN.“*
*Wir sind unter 18

 



 

Ein Herausforderungskatalog
Das Ländliche wagen – 90 Vorschläge für den Ländlichen Raum

Weitere Informationen
Projektleitung/Ansprechpartner*in: Joachim Borner

Laufzeit: 1 – 09/2021
Gefördert durch den Fonds Soziokultur und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung

Podcast-Projekt: Welche Geschichten wollt Ihr erzählen?

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Wir vom Projekthof und vom Schule von Morgen-Projekt des FGG wollen Geschichten erzählen und sie verbreiten, verteilen, verschenken: über einen podcast und über den Offenen Kanal – Studio Malchin.
Wenn Du eine bewegliche Stimme hast, gerne und spannend erzählst, auf neue Ideen kommst und einen Geschichten-Podcast für die Mecklenburgische Schweiz mit aufbauen möchtest – na dann melde Dich

Ein Podcastprojekt in Kooperation mit dem Studio Malchin / Offener Kanal und des Schule von Morgen-Projekt des FGG

Es gibt ja unglaublich viele Geschichten, die erst richtig gut (oder: die noch besser werden oder: die erst lebendig werden), wenn man sie hört. Das mag entweder daran liegen, dass man seine Brille verlegt hat und selbst nicht lesen kann; das passiert andererseits dadurch, dass eine vorgelesene oder erzählte Geschichte mehrere Schöpfer hat: den, welcher die Geschichte ersinnt, und jenen, der diese Geschichte liest, ganz eigensinnig versteht und dann mit den eigenen Bildern im Kopf vorträgt. Das Spannende: Wenn das eine gute Geschichte ist, die gut vorgetragen wird, entsteht im Ohr und Kopf der Hörenden wieder eine eigene Geschichte… Ja, so ist das.

Alle Menschenkinder brauchen Geschichten. Damit kommen wir durch die Welt und durch das Leben. Geschichten sind Lebensmittel.

Wir vom Projekthof und vom Schule von Morgen-Projekt des FGG wollen ein Projekt starten, das Lebensmittel liefert. Wir wollen Geschichten erzählen und sie verbreiten, verteilen, verschenken: über einen podcast und über den Offenen Kanal – Studio Malchin.

Produzieren werden wir in Karnitz, wenn wir die Geschichten ausgewählt, uns über das Format und die Zahl der Folgen verständigt haben, wenn wir einen Produktionsplan erarbeitet und bereits geprobt haben.

Wenn Du eine bewegliche Stimme hast, gerne und spannend erzählst, auf neue Ideen kommst und einen Geschichten-Podcast für die Mecklenburgische Schweiz mit aufbauen möchtest – na dann melde Dich, bewerbe Dich: Schreib uns einen freundlichen Brief, mit dem Du uns überzeugst, dass Du unbedingt dabei sein musst.

 

Kontakt
Joachim Borner
jborner@kmgne.de
Projekthof Karnitz, Karnitz 9, 17154 Neukalen

Junge Mecklenburgische Schweiz

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Am 9. Oktober haben wir uns das erste Mal mit einer kleinen Gruppe junger Menschen im Projekthof Karnitz getroffen. Unser Ziel ist es, uns zu organisieren, einzelne konkrete Projekte umzusetzen und uns für bestimmte Veränderungen in der Mecklenburgischen Schweiz auch politisch einzusetzen und als junge Menschen hier eine Stimme zu haben.

Die Junge Mecklenburgische Schweiz fragt: bleiben oder gehen oder  wiederkommen oder herkommen –  was können wir tun für eine  Zukunft der Region mit uns? 

Wir waren am 18.04.2021 zu sechst bei unserer monatlichen Videokonferenz und haben den Termin für unser Sommertreffen festgelegt: Sonntag, der 25.07.2021 von 14 bis 18 Uhr. Das Format soll kurzgehalten werden, um als Gruppe konzentriert zu arbeiten. Es wird sich um einen Diskussionsnachmittag handeln, an dem drei Projekte und ihre Umsetzung diskutiert werden, die uns am meisten am Herzen liegen.

Kulturelle Veranstaltungen im Freien (z.B. Kino mit anschließender Diskussion), die Verfassung eines Forderungskatalog und die Organisation eines lokalen Musikfestival. Was an diesem Nachmittag entstehen soll, ist eine Rollenaufteilung innerhalb der Gruppe, ein Aktionsplan für die nächsten Monate (wen kontaktieren, welche Fördermittel beantragen, welche Erlaubnisse brauchen wir usw.) und ein Brainstorming, das eine Basis für der Forderungskatalog sein wird.

Es wurden auch Unterstützungshilfen für das Treffen und unsere künftigen Projekte vorgestellt. Und Methoden die uns im Juli helfen werden, zielorientiert zu arbeiten.

Wir werden uns online zum nächsten Mal am 21.05.2021 treffen, um 18 Uhr.

https://meet.jit.si/GehenBleibenWiederkommenHerkommen_JungeMS

Am 19.03.2021 fand das fünfte Treffen der Gruppe Junge Mecklenburgische Schweiz statt und wir haben den 25.07. für unseren Sommertreffen festgelegt.
Es ist bei diesem Treffen konkreter geworden, was wir gemeinsam im Sommer machen werden. Wir wollen uns im Juli Aktionen ausdenken, die wir bis Ende Dezember ausführen wollen. Vor Weihnachten wollen wir uns dann wieder treffen, um die auszuwerten. Viele Aktionsideen wurden genannt, wie zum Beispiel eine Baumpflanzaktion, selbst-organisierte Workshops, Freiluft Kino mit anschließender Diskussion… Andere praktische organisatorische Punkte wurden auch diskutiert (Moderation, Förderung, usw.).

Insgesamt waren wir uns alle einig, dass das Treffen uns Spaß machen soll, sowie Verantwortlichkeit und Verbindlichkeit in der Gruppe aufbauen. Ein Programm-Entwurf zu gestalten ist auch ein Ziel für nächsten Monat.

Wir werden uns online zum nächsten Mal am 16.04.2021 treffen, um 18 Uhr.

https://meet.jit.si/GehenBleibenWiederkommenHerkommen_JungeMS

Am 19.02.2021 hat unseren vierten Treffen (wieder) online stattgefunden. Insgesamt waren wir neun und haben uns zu unseren konkreten Wünschen und Zielen ausgetauscht.

Seit den letzten Treffen wurde recherchiert, an Zoom-Veranstaltungen teilgenommen. Der Bedarf nach Zusammenkommen/machen war deutlich zu spüren: „Gemeinschaft schaffen“, „Leute aus der Region erreichen“, „Kennenlernen“, „Netzwerken“ sind Stichwörter, die während das Gespräch vorgekommen sind.

Wir werden uns online zum nächsten Mal am 19.03.2021 treffen, um 18 Uhr.

https://meet.jit.si/GehenBleibenWiederkommenHerkommen_JungeMS

Beim dritten Treffen am 15.01.2021 haben wir uns hauptsächlich mit unserem Vernetzungstreffen/Sommercamp beschäftigt, das im Sommer in Karnitz stattfinden soll. Die Möglichkeit projektbezogene Tage dazu zu organisieren, wurde auch angedacht.

Idealerweise würde das Treffen 2-3 Tage dauern. Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahre können teilnehmen. Wir werden einen Text verfassen, der unsere konkreten Wünsche und Meinungen zu unserer Zukunft in der Region ausdrückt. Es wäre unser öffentlicher Diskurs zu unseren Bedürfnissen hier in die Mecklenburgische Schweiz. Wir wollen eine Position mitteilen, die Stimme die Jugendliche deutlich machen.

Unser ideales Tagesprogramm besteht auf Workshops am Vormittag, gemeinsames Mittagessen einen eventuellen Spaziergang durch die Felder – eine Zeit für informelles Austausch- und einen Open Air Kino am Abend. Vorgeschlagene Workshopthemen sind zum Beispiel: Forst, Wald, Gemeinsame Diskussion zu dem Aussehen unsere Zukunft hier in der Region, Chancen und Risiken von sozialen Medien aber auch ganz praktisch Backen, Kochen, Permakultur, Tera Preta herstellen… Eine Lesung mit einer/m Autor*in aus der Region ist auch gewünscht.

Es war am Ende nochmal wichtig, die Ziele des Vernetzungstreffen/Sommercamp klar zu nennen. Wir wollen unser Netzwerk entwickeln und festigen, uns weiterbilden, um Ziele des Projekts zu erreichen: konkrete Aktionen in der Zukunft auf die Beine zu stellen. Also müssen wir bei dem nächsten Termin überlegen, in welchen konkretere Richtungen unsere Veranstaltung gehen wird und uns auf Aktivitäten und Workshopsthemen zu einigen.

Wir werden uns also online am 19.02 (um 18 Uhr) treffen.
https://meet.jit.si/GehenBleibenWiederkommenHerkommen_JungeMS

Beim ersten Treffen hatten wir uns einen idealen Tag in der Mecklenburgischen Schweiz  vorgestellt. Beim zweitem Treffen am 27. November ging es um konkrete Themen, mit denen wir uns in Zukunft beschäftigen wollen. Mit dabei waren diesmal junge Menschen, die gerade weggehen zum Studieren, andere, die schon weg sind, und sich überlegen zurückzukommen, und auch solche, die den Schritt zurück bereits gegangen sind, weil ihn die Natur und die Landschaft gefehlt haben, und die sich fragen, welche Perspektive sich für sie hier eröffnet und wie sie Gleichgesinnte finden.

Was ist besonders wichtig, wenn wir hier bleiben, hierher zurückkommen oder zum ersten Mal hierher ziehen wollen? An erster Stelle stehen sicherlich Arbeitsplätze. Diese sollten sinnvoll und nachhaltig sein. Es gibt ja bereits einige interessante Betriebe im Bereich Nachhaltigkeit, Läden und Geschäftsideen wie etwa Milchtankstellen, Second Hand Läden, regionale Lebensmittelvertriebe. Diese sollten aber sichtbarer sein. Vielleicht müssten auch noch stärker als bisher bereits in der Schulzeit und kurz danach Möglichkeit geschaffen werden, um sich hier ausbilden zu lassen oder berufliche Perspektiven in der Region zu entwickeln.

Auch die Mobilität stellt ein zentrales Thema dar. Sollten eingestellte Zugverbindungen wieder aufgenommen werden, oder gibt es andere Alternativen zum Auto wie beispielsweise Sammeltaxis? Könnte man mit entsprechenden Mobilitätskonzepten nicht auch den Wohnungsmarkt in Rostock entlasten und von hier aus studieren und arbeiten?

Wie schon im ersten Treffen wurde auch die Bedeutung kultureller Orte und Zentren betont. Es geht dabei nicht nur um das Programm, sondern auch um Orte, an denen man sich treffen, austauschen und diskutieren kann. Das Schaffen von Gemeinschaft ist wichtig, und dazu muss nicht immer alles neu erfunden werden. Das Vereinswesen könnte eine wichtige Rolle spielen, aber die Vereine müssten auch Neuem und Neuankömmlingen gegenüber offen und einladend sein. Angebote wie die Moorbauern, in denen sich Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Lebenserfahrungen wiederfinden, sind erste gute Beispiele. Aber es gibt insgesamt noch zu wenig Angebote für junge Menschen. Nicht selten wird die Erfahrung gemacht, dass sich Politik und Verwaltung eher Veränderungen verschließt und Entwicklungen bremst und Bedürfnisse und Ideen junger Menschen zu selten Berücksichtigung finden.

Die laufende Petition mit über 250 Stimmen zum Erhalt des Malchiner Kinos als soziokulturelles Zentrum zeigt wie wichtig die wenigen verbliebenen kulturellen Orte sind. In den über 150 Kommentaren zur Petition werden die Gründe nachvollziehbar. Es geht um den Erhalt von Orten, die  durch kurze Wege und Bezahlbarkeit Teilhabe ermöglichen, die unterschiedliche Generationen ansprechen und Erinnerung, Tradition und Geschichte haben. Werden sie durch Blockbusterkinos verdrängt und zählt am Ende nur das Geld, geht ein Stück Identität der Stadt verloren. Auch das ein Faktor für das Zurückkommen: „Weil ich bald in die Region Malchin zurück ziehen werde und mich natürlich über ein Kino freue! Da war ich schon als Teenie“, heißt es in einem der Kommentare. Ohne diese Orte drohe das „Sterben der  Kultur im ländlichen Raum“. Dann könne man „in Malchin gleich mal die Gegwege hochklappen“, denn was „hat Malchin denn sonst noch zu bieten, wenn alles abgemanagt wird !?“.

Das Kino Malchin zeigt auch, dass das Herz solcher Begegnungsorte die Menschen sind, die sie mit viel Engagement betreiben und die Verbindungen zu anderen Gruppen und Einrichtungen. So hat das Kino immer wieder die Möglichkeit geschaffen, dass Initiativen, Vereine und Schulen das Programm mitgestalten. Es bräuchte, so auch der Tenor der Diskussion zur Anziehungskraft der Region für junge Menschen, gerade in den kleinen städtischen Zentren wie Teterow und Malchin Räume und Orte, die junge Menschen mitgestalten und mitnutzen können. Veränderungen muss ja nicht unbedingt bedeuten, den Leuten etwas völlig Neues hinzustellen. Es gelte auch, an Bestehendes anzuschließen und Menschen unterschiedlicher Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserwartungen einzubinden und die Traditionen und die Geschichte der Region und einzelner Orte zu berücksichtigen.

Die an der Diskussion Beteiligten waren sich einig, dass sie nicht nur zeitlich begrenzte Projekte durchführen wollen, sondern an etwas mitwirken möchten, das Bestand hat. Um weitere Interessierte einzubinden und gemeinsam zu überlegen, wie das aussehen kann, soll es 2021 ein Sommercamp mit kulturellem Programm, Gesprächsrunden und eingeladenen Gästen geben, um konkrete Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Um dieses vorzubereiten wollen wir uns das nächste Mal am 15. Januar (online) treffen.

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Am 9. Oktober haben wir uns das erste Mal mit einer kleinen Gruppe junger Menschen aus der Mecklenburgischen Schweiz im Projekthof Karnitz getroffen. Wir wollten uns gemeinsam darüber austauschen, warum junge Leute die Region verlassen, und was es bräuchte, damit sie wiederkommen oder auch damit andere Menschen hierherkommen, damit wir gemeinsam die Zukunft der Region mitgestalten.

Schon beim Poetry Slam im September in Karnitz ging es darum, dass die Mecklenburgische Schweiz „Fluch und Segen“ sein kann. Und was heisst „Heimat“; das wo man herkommt oder das wo man sich zuhause fühlt.  Zumindest hinterm Netto in Demmin werde die Heimat „abwechselnd ausgeschildert als Reichszone und geistreiche Zone“ (Baldo Kabuß). Es gelte aber den Heimatbegriff nicht den „Ausgrenzern“ zu überlassen. Wir müssen uns hier einbringen, um die Vielfalt zu erhalten, zu kultivieren, und sie gegen die „rechten Seufzer nach der ländlichen Scholle“ (Tim Urbanek) zu verteidigen. An diesem Abend wurde  klar, dass – auch wenn es nur einen Bus in die Stadt gibt, die Laternen um 10 ausgehen, und Youtube noch bei 144p wackelt – Mecklenburg eben nicht die Gegend sein muss, wo man einschläft ohne es zu merken. Es war ein Aufruf dazu, sich zu bewegen,  sich einbringen, neue Leute kennenzulernen und Perspektiven zu wechseln.

Wir haben uns gefragt: Wie können junge Menschen jetzt schon Möglichkeiten und Perspektiven schaffen, um hier zu bleiben, um später hierher zurückzukommen oder um andere Menschen diese Landschaft als Lebensmittelpunkt für sich entdecken zu lassen. Welche Kultur- und Freizeitangebote können wir uns vorstellen, welche Formen der Mobilität und der Bildung brauchen wir für uns und unsere Kinder, was für Arbeitsplätze müssen für die Zukunft entwickelt werden und was können wir jetzt schon dafür tun, für eine vielfältige und zukunftsfähige Mecklenburgische Schweiz, von der wir ein Teil sind?

Wir wollen diese Diskussion gerne mit weiteren Interessierten fortsetzen. Wir haben uns überlegt, dass wir uns regelmäßig (vielleicht alle 2-3 Monate) treffen: je nach Möglichkeit vor Ort oder auch online für die, die woanders Studieren oder Arbeiten. Unser Ziel ist es, uns zu organisieren, gemeinsam aktiv zu werden, einzelne konkrete Projekte umzusetzen und uns für bestimmte Veränderungen in der Mecklenburgischen Schweiz auch politisch einzusetzen und als junge Menschen hier eine Stimme zu haben.

Diese Treffen werden von uns selbst organisiert. Der Projekthof Karnitz kann uns mit Räumen für Treffen und für Programme unterstützen sowie. Er kann uns auch helfen bei der Planung und Umsetzung einer Art Sommerschule, die wir gerne im nächsten Jahr organisieren würden, um sich zu treffen, auszutauschen und Ideen zu entwickeln.

Unser nächstes Treffen ist am:
Freitag, den 27.11. um 18 Uhr

 

Zusammenfassung unserer ersten Diskussion

Klar, junge Menschen gehen nach der Schule Weg aus der Gegend, um neue Erfahrungen zu sammeln, um andere Menschen sowie neue Perspektiven und Sichtweisen kennenzulernen. Sie gehen nicht nur nach Neubrandenburg, viele zieht es auch weiter weg und in größere Städte. Dort finden sie, was sie in Malchin, Dargun oder Güstrow vermissen: Konzerte, Ausstellungen und Orte zum Feiern; Input, den es so auf dem Land nicht gibt. Dennoch können sich viele vorstellen, nach dem Studium und den ersten Berufserfahrungen zurückzukommen. Sie hängen an der Landschaft, an ihren Freunden und haben Sehnsucht nach Orten ohne Menschenmengen. Manche bleiben auch ganz bewusst hier, selbst wenn man in MV oft weniger verdient als andernorts. Sie suchen die Nähe zur Familie, wollen sich aktiv in ihrer Community einbringen, haben Freunde und Vereine hier.

Für viele ist der Job die größte Herausforderung. Was soll man hier machen? Wovon die Rechnungen zahlen? Was für Möglichkeiten gibt es überhaupt nach dem Studium, wenn man nicht zur Bank oder in die Verwaltung will? Oder muss man sich diese Arbeit oder ganz neue Arbeitsformen erst selber schaffen? Wie kann sinnvolle Arbeit hier aussehen? Und was bräuchten wir neben dem Job noch, um hierzubleiben, zurückzukommen oder hierherzukommen?

Wir wollen in den Dörfer nicht nur für uns alleine leben, sondern Gemeinschaften aufbauen und zusammenarbeiten. Wenn es nicht ausreichend Kitas und Schulen gibt, dann müsste es Möglichkeiten geben, sie selbst aufzubauen. Eigene Autos bräuchten wir nicht, wenn es ein Car-Sharing-System gebe, ausreichend Fahrradwege und die alten Bahnverbindung wieder aufgenommen würden. Wir brauchen hier keinen Massentourismus wie an der Müritz, sondern eher einen sanften und naturnahen Tourismus. Warum sollten nur ältere und reiche Leute aus Hamburg, Berlin und München hier die alten Gutshäuser sanieren? Das bringt der Region nur wenig. Können wir nicht selbst gemeinschaftlich günstigen Wohnraum für uns schaffen? Können wir nicht wieder Dinge vor Ort selbst produzieren?

Mit den derzeitigen Dürrephasen spüren wir heute schon, dass der Klimawandel nicht einfach an MV vorbeiziehen wird. Wir müssen Gelegenheiten schaffen, damit wir uns aktiv für die Umwelt einbringen können. Mit Wiederaufforstungsprogrammen und der Wiedervernässung der Moore könnte wir dazu beitragen, dass das hier nicht in wenigen Jahren zur Steppe wird. Dazu müssen wir auch neue Institutionen schaffen. Bräuchten wir nicht so etwas wie ein Umweltbauamt vergleichbar zum Tiefbauamt? Wir wollen aber auch nicht nur arbeiten. Wir brauchen auch eine vielfältige Kultur, Freizeit und Freundschaften, Möglichkeiten uns einzubringen und Orte, um gemeinsam zu Feiern.

Wie könnte ein idealen Tag in unserer Mecklenburgischen Schweiz aussehen?

Wir schlafen aus und gehen erst einmal vor die Tür, um für das Frühstück und für unsere Kollegen Obst und Gemüse aus dem Garten zu ernten. Den Rest ergänzen wir durch regionale Produkte vom Markt in Teterow oder er kommt aus dem „Fretbüdel“, den uns die MeckSchweizer vor die Haustür gestellt haben. Wir genießen die Aussicht über die wiederbewaldeten Hügel. Die Monokulturen aus Mais und Raps wurden ersetzt durch eine Landschaft aus Hecken und Baumreihen. Hier wird nicht mehr für die Biogasanlage produziert, sondern hier  wächst Obst, Gemüse und Getreide für die Region. Wir haben die Mühlen erhalten können, um Mehl, Öle und Senf vor Ort herzustellen. Die Kinder fahren mit Bus und Bahn in den Waldkindergarten oder in die Waldschule. Wir arbeiten am Vormittag und am Nachmittag, aber nicht mehr als 35 Stunden in der Woche. Mittags pflanzen wir gemeinschaftlich Bäume, legen Hecken an und schaufeln Kanäle für die Wiedervernässung der Moore. Wir kommen frühzeitig nach der Arbeit nachhause und können noch etwas im Garten arbeiten. Das lange Pendeln an den Arbeitsplatz ist Geschichte. Abends treffen wir uns dann mit unseren Leuten, und es geht zu einem Kulturabend mit Theater oder Konzert nach Karnitz oder zu den Moorbauern. Das Bier kommt aus der eigenen kleinen Brauerei. Nach hause geht es mit dem Nachtzug auf der Strecke Malchin nach Dargun oder wir teilen uns einen Shuttle. Dann fallen wir zufrieden ins Bett. In der dunklen Nacht sehen wir die Sterne und genießen die Stille.

Internationale Sommeruniversität – Kommunizieren für die Zukunft

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Seit 2009 findet auf dem Campus Karnitz die Internationale Sommeruniversität statt und setzt die thematische Reihe Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels fort. Umwelt- und NachhaltigkeitswissenschaftlerInnen arbeiten zusammen mit PraktikerInnen aus Film, Neuen Medien und

Seit 2009 findet auf dem Campus Karnitz die Internationale Sommeruniversität statt und setzt die thematische Reihe Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels fort.

Umwelt- und NachhaltigkeitswissenschaftlerInnen arbeiten zusammen mit PraktikerInnen aus Film, Neuen Medien und Storytelling. Ihr Ziel ist, Menschen, die sich beruflich mit der Kommunikation von Nachhaltigkeit und Klimathemen befassen, den Zugang zu Neuen Medien und innovativen Kommunikationsformaten zu eröffnen.

Die Weiterbildungen dauern jeweils 5 Monate und sind  als Blended Learning organisiert.

Weitere Informationen
Website: Climate Culture Communications Lab (ccclab)
Ansprechpartner*in: Martina Zienert

Den Zirkus ins Dorf holen

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Das Vorhaben: Ein Zirkusfest der Vielfalt, der Gemeinschaft und der Zirkus-Kunst in der Region Malchin! Unter dem Motto: Mit offenen Augen von der Zukunft träumen. Dafür kommen Reisende u.a. des Circus Barlay und Bürger*innen (Private) zusammen.

Den Zirkus ins Dorf holen

Ein gesellschaftpolitisches Zirkusfest

Das Vorhaben: Ein Zirkusfest der Vielfalt, der Gemeinschaft und der Zirkus-Kunst in der Region Malchin! Unter dem Motto: Mit offenen Augen von der Zukunft träumen. Dafür kommen Reisende u.a. des Circus Barlay und Bürger*innen (Private) zusammen.

In mehreren Erzählcafés erzählen Artist*innen und Mitwirkende hinter der Manege Geschichten vom Zirkus. Eine gute Möglichkeit für Private in die Zirkuswelt einzutauchen. Und für Reisende ihre Geschichte und ihre Perspektive vom Leben als Reisende und dem Zusammenleben in Gemeinschaft zu zeigen. Die Erzählungen von stetigen Wandel, von Diskriminierungserfahrungen und der Idee einer offenen Gesellschaft werden gesammelt und bilden die thematische Basis für das Zirkusfest im Herbst.

Mit weiteren Veranstaltungen, wie einer Kinoreihe „Circus“ im Kino Malchin, soll das Zirkus-Fieber größere Kreise in der Region Malchin ziehen und weitere Geschichten gesammelt werden.

Im Herbst 2020 findet das Projekt seinen krönenden Abschluss in einem mehrtägigen Zirkusfest. Es werden u.a. Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Dort können Artistik und andere Zirkus-Künste erlernt werden. Es wird gemeinsam ausprobiert und geprobt werden, für den Moment und für die finale Aufführung des Zirkusfestes.

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen beim Zirkusfest mitzumachen!

Laufzeit: 09/2019 – 09/2020
Gefördert durch Fonds Soziokultur und die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

Weitere Informationen
Leben, um Circus zu machen
Geschichten vom Circus, hinter der Manege

Ansprechpartner*in: Simone Hieber

Raumpioniere Mecklenburgische Schweiz

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Raumpioniere arbeiten gemeinschaftsorientiert, kultur-und identitätsstiftend. Sie leisten einen sozialen, kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert, der in vielen Regionen den Zusammenhalt der Bürger/-innen sichert.

In ländlichen Räumen hängen Lebensqualität und Daseinsvorsorge wesentlich von neuen Ideen des Zusammenlebens, des Arbeitens und Wirtschaftens, des kulturellen Lebens und des Lernens ab. Für solche Ideen benötigen wir Raumpioniere. Darunter verstehen wir Akteure, die durch Beteiligung Formen des Lebens und Wirtschaftens die ländlichen Räume tragen und sie zu Gestaltungsräumen machen. Sie arbeiten gemeinschaftsorientiert, kultur-und identitätsstiftend. Sie leisten einen sozialen, kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert, der in vielen Regionen den Zusammenhalt der Bürger*innen sichert.
Diese Raumpioniere gibt es bereits. Die AG Daseinsvorsorge des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern hat sich 2014 auf die Suche nach ihnen begeben und daraus eine Wanderausstellung ‚Raumpioniere gesucht‘ gemacht. Das KMGNE hat in Kooperation mit dem Projekthof Karnitz mit dem Projekt Zukunftsstadt Malchin ähnliches verfolgt. Daraus ist eine Bewegung entstanden: Die Zukunftsregion Malchin. Projekte des KMGNE wie die Schule von Morgen  sind aus dieser Bewegung hervorgegangen.
Die Suche nach den Raumpionieren geht im vorliegenden Projekt in ihre Vernetzung über und strukturiert die Initiierung von Aktivitäten. Eine Kommunikationsstrategie bündelt die Kräfte der Raumpioniere in der Mecklenburgischen Schweiz. Sie soll den Weg dafür ebnen, dass Raumpioniere zu gefragten Ideengebern bei Politik und Wirtschaft werden, die wirtschaftliche Impulse für neue lokale Pfade und auch für Startups geben.

Laufzeit: 02/2019 – 01/2021
Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Europäischer Sozialfonds – Förderung von Strukturentwicklungsmaßnahmen

Weitere Informationen
Website: raumpioniere.org
Ansprechpartner*in: Martina Zienert

weltoffen – solidarisch – dialogisch (WSD)

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In verschiedenen Formaten, wie Bürgersalons, Ausstellungen, Festivals und Aktionen diskutieren wir und probieren wir, wie im Sinne einer friedlichen und inklusiven Gesellschaft Zusammenleben gestaltet werden kann.

Mit der Verabschiedung der Nachhaltigen Entwicklungsziele durch die Vereinten Nationen 2016 wurden zwei zentrale Leitmotive entwicklungspolitischer Arbeit bekräftigt: „Alle Länder sind Entwicklungsländer“ und „Niemanden zurücklassen!“.

In diesem Sinne arbeiten wir im Projekt mit unterschiedlichen Menschen zusammen: Bewohner*innen der Mecklenburgischen Schweiz, darunter ausdrücklich Jugendliche, Lehrende, geflüchtete Menschen, kommunale Akteure. Gemeinsam wollen wir eine nachhaltige und weltoffene Gesellschaft als Chance begreifen und in diesem Sinne handeln.

In verschiedenen Formaten, wie Bürgersalons, Ausstellungen, Festivals und Aktionen diskutieren und probieren wir, wie im Sinne einer friedlichen und inklusiven Gesellschaft Zusammenleben gestaltet werden kann.

Dabei soll ein Gegennarrativ zu Ausgrenzung, Hass und Populismus geschaffen und zu einer nachhaltigen Lebensweise angeregt werden.

Das WSD-Programm fördert 17 Vereine und Initiativen in Ostdeutschland.

Laufzeit: 01/2019 – 12/2021
Gefördert die Stiftung Nord-Süd-Brücken, das BMZ und Engagement Global im Rahmen des Programms Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD) sowie der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

Ansprechpartner*innen: Dennis Burmeister