Internationale Sommeruniversität – Kommunizieren für die Zukunft

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Seit 2009 findet auf dem Campus Karnitz die Internationale Sommeruniversität statt und setzt die thematische Reihe Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels fort. Umwelt- und NachhaltigkeitswissenschaftlerInnen arbeiten zusammen mit PraktikerInnen aus Film, Neuen Medien und

Seit 2009 findet auf dem Campus Karnitz die Internationale Sommeruniversität statt und setzt die thematische Reihe Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels fort.

Umwelt- und NachhaltigkeitswissenschaftlerInnen arbeiten zusammen mit PraktikerInnen aus Film, Neuen Medien und Storytelling. Ihr Ziel ist, Menschen, die sich beruflich mit der Kommunikation von Nachhaltigkeit und Klimathemen befassen, den Zugang zu Neuen Medien und innovativen Kommunikationsformaten zu eröffnen.

Die Weiterbildungen dauern jeweils 5 Monate und sind  als Blended Learning organisiert.

Weitere Informationen
Website: Climate Culture Communications Lab (ccclab)
Ansprechpartner*in: Martina Zienert

Den Zirkus ins Dorf holen

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Das Vorhaben: Ein Zirkusfest der Vielfalt, der Gemeinschaft und der Zirkus-Kunst in der Region Malchin! Unter dem Motto: Mit offenen Augen von der Zukunft träumen. Dafür kommen Reisende u.a. des Circus Barlay und Bürger*innen (Private) zusammen.

Den Zirkus ins Dorf holen

Ein gesellschaftpolitisches Zirkusfest

Das Vorhaben: Ein Zirkusfest der Vielfalt, der Gemeinschaft und der Zirkus-Kunst in der Region Malchin! Unter dem Motto: Mit offenen Augen von der Zukunft träumen. Dafür kommen Reisende u.a. des Circus Barlay und Bürger*innen (Private) zusammen.

In mehreren Erzählcafés erzählen Artist*innen und Mitwirkende hinter der Manege Geschichten vom Zirkus. Eine gute Möglichkeit für Private in die Zirkuswelt einzutauchen. Und für Reisende ihre Geschichte und ihre Perspektive vom Leben als Reisende und dem Zusammenleben in Gemeinschaft zu zeigen. Die Erzählungen von stetigen Wandel, von Diskriminierungserfahrungen und der Idee einer offenen Gesellschaft werden gesammelt und bilden die thematische Basis für das Zirkusfest im Herbst.

Mit weiteren Veranstaltungen, wie einer Kinoreihe „Circus“ im Kino Malchin, soll das Zirkus-Fieber größere Kreise in der Region Malchin ziehen und weitere Geschichten gesammelt werden.

Im Herbst 2020 findet das Projekt seinen krönenden Abschluss in einem mehrtägigen Zirkusfest. Es werden u.a. Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Dort können Artistik und andere Zirkus-Künste erlernt werden. Es wird gemeinsam ausprobiert und geprobt werden, für den Moment und für die finale Aufführung des Zirkusfestes.

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen beim Zirkusfest mitzumachen!

Laufzeit: 09/2019 – 09/2020
Gefördert durch Fonds Soziokultur und die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

Weitere Informationen
Leben, um Circus zu machen
Geschichten vom Circus, hinter der Manege

Ansprechpartner*in: Simone Hieber

Raumpioniere Mecklenburgische Schweiz

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Raumpioniere arbeiten gemeinschaftsorientiert, kultur-und identitätsstiftend. Sie leisten einen sozialen, kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert, der in vielen Regionen den Zusammenhalt der Bürger/-innen sichert.

In ländlichen Räumen hängen Lebensqualität und Daseinsvorsorge wesentlich von neuen Ideen des Zusammenlebens, des Arbeitens und Wirtschaftens, des kulturellen Lebens und des Lernens ab. Für solche Ideen benötigen wir Raumpioniere. Darunter verstehen wir Akteure, die durch Beteiligung Formen des Lebens und Wirtschaftens die ländlichen Räume tragen und sie zu Gestaltungsräumen machen. Sie arbeiten gemeinschaftsorientiert, kultur-und identitätsstiftend. Sie leisten einen sozialen, kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert, der in vielen Regionen den Zusammenhalt der Bürger*innen sichert.
Diese Raumpioniere gibt es bereits. Die AG Daseinsvorsorge des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern hat sich 2014 auf die Suche nach ihnen begeben und daraus eine Wanderausstellung ‚Raumpioniere gesucht‘ gemacht. Das KMGNE hat in Kooperation mit dem Projekthof Karnitz mit dem Projekt Zukunftsstadt Malchin ähnliches verfolgt. Daraus ist eine Bewegung entstanden: Die Zukunftsregion Malchin. Projekte des KMGNE wie die Schule von Morgen  sind aus dieser Bewegung hervorgegangen.
Die Suche nach den Raumpionieren geht im vorliegenden Projekt in ihre Vernetzung über und strukturiert die Initiierung von Aktivitäten. Eine Kommunikationsstrategie bündelt die Kräfte der Raumpioniere in der Mecklenburgischen Schweiz. Sie soll den Weg dafür ebnen, dass Raumpioniere zu gefragten Ideengebern bei Politik und Wirtschaft werden, die wirtschaftliche Impulse für neue lokale Pfade und auch für Startups geben.

Laufzeit: 02/2019 – 01/2021
Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Europäischer Sozialfonds – Förderung von Strukturentwicklungsmaßnahmen

Weitere Informationen
Website: raumpioniere.org
Ansprechpartner*in: Martina Zienert

weltoffen – solidarisch – dialogisch (WSD)

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In verschiedenen Formaten, wie Bürgersalons, Ausstellungen, Festivals und Aktionen diskutieren wir und probieren wir, wie im Sinne einer friedlichen und inklusiven Gesellschaft Zusammenleben gestaltet werden kann.

Mit der Verabschiedung der Nachhaltigen Entwicklungsziele durch die Vereinten Nationen 2016 wurden zwei zentrale Leitmotive entwicklungspolitischer Arbeit bekräftigt: „Alle Länder sind Entwicklungsländer“ und „Niemanden zurücklassen!“.

In diesem Sinne arbeiten wir im Projekt mit unterschiedlichen Menschen zusammen: Bewohner*innen der Mecklenburgischen Schweiz, darunter ausdrücklich Jugendliche, Lehrende, geflüchtete Menschen, kommunale Akteure. Gemeinsam wollen wir eine nachhaltige und weltoffene Gesellschaft als Chance begreifen und in diesem Sinne handeln.

In verschiedenen Formaten, wie Bürgersalons, Ausstellungen, Festivals und Aktionen diskutieren und probieren wir, wie im Sinne einer friedlichen und inklusiven Gesellschaft Zusammenleben gestaltet werden kann.

Dabei soll ein Gegennarrativ zu Ausgrenzung, Hass und Populismus geschaffen und zu einer nachhaltigen Lebensweise angeregt werden.

Das WSD-Programm fördert 17 Vereine und Initiativen in Ostdeutschland.

Laufzeit: 01/2019 – 12/2021
Gefördert die Stiftung Nord-Süd-Brücken, das BMZ und Engagement Global im Rahmen des Programms Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD) sowie der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

Ansprechpartner*innen: Dennis Burmeister

einskommafünfgrad

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Malchin schreibt seine eigene Geschichte wünschenswerter Zukünfte fort. Wer hätte das gedacht. Als Malchin im Wettbewerb Zukunftsstadt die zweite Runde verpasste, rückte die Umsetzung vieler geplanter Ideen in doch eher weite Ferne. Doch Malchin, der Projekthof Karnitz und das KMGNE blieben dran. Die Entwicklung einer Bürgerstiftung und einer Bürgerzeitung folgten. Mit viel Energie und Herzblut wurde weiter an der Zukunft der Region gearbeitet. Jetzt kann einer der Ursprungpläne fortgesetzt werden und Karnitz wird zum Lernort für Klimaschutz und ein offener Treffpunkt für Initiativen und Interessierte an der Klimabewegung und vernetzt sich und die Menschen der Region mit Unternehmen, Verwaltung und Pionieren des Klimaschutzes.

Das Projekt „BilaKlim – Bildungslandschaft Klimaschutz“, das vom 01.10.2018 bis 30.09.2020 läuft, stellt Aktionen und Aktive des Klimaschutzes ins Zentrum Malchins und seinen umliegenden Dörfer. Orte, Menschen und Unternehmen der guten Praktiken sollen verbunden, dargestellt und aufgewertet werden.

Karnitz, Neukalen, Malchin und Umgebung haben zwar keine Hochschule. Doch soll nun eine andere nicht weniger wichtige Wissens-, Lern-, und Bildungsinfrastruktur entstehen.
Von essentieller Bedeutung ist weiterhin das Prinzip Teilhabe. Worauf wir hinarbeiten, ist eine Form von Bürgerbeteiligung, -information und -wissenschaft. Die Menschen, die in Neukalen und Umgebung leben, können gemeinsam Klimaschutzmöglichkeiten, Aktionen und Informationen in und für ihre Nachbarschaft und Region entwickeln mit dem Projekthof als Initiator und inhaltlicher Begleiter.

Hierfür werden Geschichten aktiver Bürger*innen gesammelt, Vorschläge für Möglichkeiten des Klimaschutzes im Alltag gemacht, Workshops angeboten und Unternehmen der Region aufgezeigt, die Dienstleistungen im Klimaschutz anbieten. Wenn neue Wissensbedarfe entstehen, werden Expert*innen hinzugezogen. Hinzu kommen Aktionen zum klimafreundliches Kochen, Gesprächsrunden zum Energiesparen und verschiedenen Themenabende. Und wir moderieren.

Parallel pflanzen wir virtuell monatlich Bäume an, die wir dann ganz real im Frühjahr und Herbst in den Dörfern und Ortsteilen oder auf Grundstücken von Privatleuten anpflanzen. Sie kommen aus unserer eigenen Baumschule, die sich im Aufbau befindet.

Auch werden einzelne Geschichten und Informationen medial und kulturell aufbereitet und sollen durch ihre Verbreitung die Selbstermächtigung, Akzeptanz und das Wissen der Bürger*innen in unserer Nachbarschaft vorantreiben – wir machen deren Alltagshandeln sichtbar für alle. Geschichten können sich zudem dann in ganz praktische Aktivitäten des Klimaschutzes und der Stadt- und Raumgestaltung einschreiben: Stadtgärten, Straßenrandbepflanzungen, Grünflächengestaltung, Humusaufbau. Auch damit schreiben wir die Geschichte von Karnitz, Neukalen, Malchin und deren Umgebung fort.

Laufzeit: 10/2018 – 09/2020
FKZ: 03KKW0251
Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und die Norddeutsche Stiftung Umwelt und Entwicklung.

Weitere Informationen
Website: www.einskommafuenfgrad.org
Ansprechpartner*in: Anne Mette und Thari Jungen

Schule von Morgen

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Mit dem Projekt Schule von Morgen fragen wir, wie sich diese Veränderungen klimagerecht und nachhaltig umsetzen lassen. Anstatt Fakten über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umwelt nur zu pauken, lernen wir beim Forschen. Es geht uns darum, die Schule von Morgen zu gestalten.

Schule von Morgen

Schüler*innen des Fritz-Greve-Gymnasiums Malchin, der Projekthof Karnitz und das KMGNE erforschen zusammen, wie die Schule von morgen aussehen soll:

Wir leben im Zeitalter des Menschen, dem Anthropozän, in dem wir Menschen unsere Umwelt maßgeblich verändern. Mit dem Projekt Schule von Morgen fragen wir, wie sich diese Veränderungen klimagerecht und nachhaltig umsetzen lassen. Anstatt Fakten über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umwelt nur zu pauken, lernen wir beim Forschen. Es geht uns darum, die Schule von Morgen zu gestalten. In unserem Forschungsprojekt fragen wir uns: Welche Herausforderungen bringt das Anthropozän für jeden Einzelnen von uns? Wie verändert sich der Schulalltag durch das Anthropozän?

Laufzeit: seit 2017
Gefördert durch das Haus der Kulturen der Welt und die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern

Weitere Informationen
Website: schulevonmorgen.org
Ansprechpartner*in: Joachim Borner

Klangbilder – Dshinnel Bells

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Im Auftrag des KMGNE fanden sich in den Herbstferien 2017 zum dritten Mal Jugendliche auf dem Projekthof Karnitz ein. Der Musiker Christan Kabuß und der Wissenschaftler Joachim Borner arbeiteten mit Jugendlichen, um deren Lebensentwürfe orientierend zu gestalten und zu reflektieren und diese künstlerisch in verschiedene Klangbilder für eine humane Welt zu übersetzen.
Ansatz der Klangbilder-Workshops ist, Arbeitsbereiche aufzutun, in denen Jugendliche
unterschiedlichster Herkunft und Bildungsvoraussetzungen durch ihre Individualität bestimmte gleichberechtigte Startbedingungen haben. Nach der Erarbeitung von Kompositionstechniken  und der Anwendung dieser Kompositions- und Kreativitätstechniken auf das Liedermachen führte der dritte Ferien-Workshop der Reihe Klangbilder das Erlernte in einem „Soundspiel“ zusammen.
Der Begriff für unser Werk aus selbst komponierter Musik, Klängen und darstellerischen Elementen, leitete sich von zwei der Schnittstellen unseres Workshop-Lernexperiments her – Klängen und Spiel. Diesmal war unsere Arbeit gezielt räumlich-netzwerkartig strukturiert, auf verschiedene wiederkehrende Schnittpunkte in der Organisation unserer Thematik – unseres Lebens – bezogen.

Sehen Sie hier die Aufführung

Zur Halbzeit der Herbstferienfreizeit haben wir von Christian Kabuß erfahren wollen, was es mit dem „Soundspiel“, so der Titel, eigentlich auf sich hat: „Die Vorgabe im Workshop ist, uns mit dem Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen, zu beschäftigen. Das ist unser eigenes Leben – wir können von unseren eigenen Erfahrungen ausgehen. Hoher Anspruch wird nun, ‚unser‘ Anthropozän irgendwie einzuordnen oder mit einer Grundstruktur zu versehen.“

Laufzeit: 10/2017 – 12/2017
Gefördert durch das Programm Kultur macht stark
Lokale Bündnispartner: KMGNE, Sozialwerk der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Malchin Teterow e.V., Kultur für Lelkendorf e.V.

Weitere Informationen
Soundspiel unseres Lebens – „Right Here Right Now“
Spiel, Kunst und Komposition

Ansprechpartner*in: Martina Zienert

Klangbilder – Walk of Life

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Jugendliche unterschiedlicher Weltkulturen sagten: Wir messen uns in der Osterferien-Freizeit mit dem großen Zauberer west-östlicher Dichtkunst und und begegnen dem alten Thema des Osterspaziergangs mit neu belebendem Blick.

Wieder fanden sich Jugendliche in den Osterferien 2017 auf dem Projekthof Karnitz ein, um ihre Lebensentwürfe in ihrer Umwelt mit dem Musiker Christan Kabuß und dem Wissenschaftler Joachim Borner zu reflektieren und diese künstlerisch in Klangbilder zu übersetzen. Jugendliche unterschiedlicher Weltkulturen sagten:

„Wir messen uns in der Osterferien-Freizeit mit dem großen Zauberer west-östlicher Dichtkunst und und begegnen dem alten Thema des Osterspaziergangs mit neu belebendem Blick.“

Ansatz der Klangbilder-Workshops ist, Arbeitsbereiche aufzutun, in denen Jugendliche
unterschiedlichster Herkunft und Bildungsvoraussetzungen durch ihre Individualität bestimmte gleichberechtigte Startbedingungen haben. Nach dem ersten erfolgreichen Ansatz im vergangenen Jahr– anhand eines selbst entworfenen Systems grafischer Notation mit Klängen experimentieren und komponieren – wurde diesmal ein gemeinsamer Bereich der lebensweltlichen Naturererfahrung geschaffen und deren Bezug zur je eigenen Musikalität erforscht.

Drei Lieder aus dem Mischwald

Laufzeit: 04/2017 – 10/2017
Im Auftrag des KMGNE; gefördert durch das Programm „Kultur macht stark“ des BMBF

Weitere Informationen
Drei Lieder aus dem Mischwald – Dokumentation
Ansprechpartner*in: Martina Zienert

 

 

Deutsch-Afghanisch-Syrische Weihnachtsbäckerei

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Freund*innen des Projekthofs aus Syrien, Afghanistan und der mecklenburgischen Schweiz backen Weihnachtsgebäck und Kuchen für das Sozialwerk und die Malchiner Tafel, erzählen Geschichten und singen Lieder.

Backen für die Malchiner Tafel

Freund*innen des Projekthofs aus Syrien, Afghanistan und der mecklenburgischen Schweiz backen Weihnachtsgebäck und Kuchen für das Sozialwerk und die Malchiner Tafel, erzählen Geschichten von Weihnachtstraditionen und singen Weihnachtslieder mit dem Musiker Christian Kabuß. In der Küche wird das Abendessen vorbereitet und die Kuchen und das Weihnachtsgebäck werden eingepackt und mit kurzen Grußkarten versehen.
Am 14.12. werden die Pakete zur Weihnachtsfeier ins Sozialwerk gebracht.

Laufzeit: Seit 12/2016 jährlich
Gefördert durch das Bundesministerium des Inneren und Pro Asyl – Der Einzelfall zählt.

Weitere Informationen
Ansprechpartnerin: Martina Zienert

 

 

Musizieren bis zum Umfallen

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In den Ferienfreizeiten auf dem Projekthof Karnitz wurde das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ zu „Kultur macht UNS stark“ umgekrempelt. Jugendliche sagten: „Wir sind so stark, dass wir das können, was Bach oder Beethoven oder unsere Lieblingskomponisten können. Wir bringen einfach nur unsere eigenen Stärken ein.“

„Mache ein Zeichen von Dir selbst und positioniere es mit denen der anderen auf einer Fläche“. So begann die Arbeit an dem musikalischem Werk. Als Elemente einer Collage wurden Zeichnungen, Signets, Faltungen, leere Blätter, dreidimensionale Objekte, Naturfundstücke auf einer etwa 3 x 1,5m großen Fläche zueinander angeordnet.
Für jedes dieser Zeichen wurden Regeln einer musikalischen Interpretation entworfen. Marken für Zusammenhänge zwischen den Zeichen (zeitliches Zueinander, Kausalitäten, Rückkopplungen) wurden eingeführt, bildlich abgleitet aus alltäglichen zwischenmenschlichen Beziehungen im Workshop (streicheln, boxen…).
Die 3 x 1,5m große Collage befand sich immer bei uns im Raum, kam auch zu den Aufführungen mit, war begehbar, diente als Ablageort für Instrumente und wurde in die Musizierpraktiken einbezogen.
Dem Augenschein nach handelte es sich bei unserer Partitur um ein vielgestaltiges bildliches Kunstwerk. Und es wurde der Versuch unternommen, ihr praktisches Funktionieren für Musik zu erproben. …“

Die Aufführung und Ausstellung des entstandenen Werkes  Musizieren bis zum Umfallen fand am Sonntag, den 27. November 2016 um 14.30 Uhr im Malchiner Stadthaus statt.

Sehen Sie hier das Making of

und hier die Aufführung

Die Ausstellung war im Anschluss vom 28. November bis zum 31. Dezember 2016 in der Stadtbibliothek Malchin zu sehen.

Laufzeit: 10/2016 – 12/2016
Die Ferienwerkstatt wurde im Auftrag des KMGNE gefördert über das Programm „Kultur macht stark“
Lokale Bündnisspartner: KMGNE, Sozialwerk der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde  Malchin Teterow e.V., Kultur für Lelkendorf e.V.

Weitere Informationen
Interview mit Christian Kabuß zur Halbzeit der Ferienfreizeit
Fotogalerie
Das Fazit  – ein Schlussbericht
Ansprechpartnerin: Martina Zienert