Di 28.01. Gemeinsam die Herausforderungen des Klimawandels angehen

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Der Infoabend am Dienstag (18:00), zu dem Tim Urbanek und Joachim Borner, zwei der Inititatoren des Antrages zum Klimanotstand geladen haben, machte nochmal die Dimension deutlich:

Der Infoabend am Dienstag (18:00), zu dem Tim Urbanek und Joachim Borner, zwei der Inititatoren des Antrages zum Klimanotstand geladen haben, machte nochmal die Dimension deutlich:

“Es geht nicht um den Notstandsbegriff, sondern darum, ob wie die Sache so ernst nehmen, wie sie wirklich ist. Ich fühle mich verantwortlich für die Zukunft meiner Kinder und Enkel.”, so Joachim Borner.

Und Tim Urbanek machte die Problematik mit einem plastischen Beispiel konkret: “Welche Form der Aufforstung ist notwendig bei einer Erderwärmung von 1,5 Grad und mehr, wenn die Buchenwälder bei enormer Erderwärmung nicht überleben werden?”

Bürger*innen, die Kommune Neukalen und darüber hinaus müssen gemeinsam Lösungen finden und sich mit dem, was kommen wird und könnte, auseinandersetzen. Der Aktivismus Weniger wird nicht ausreichen, anpassungsfähige (resiliente) Strukturen zu schaffen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Ein Artikel zum Infoabend ist gestern im Nordkurier erschienen.

Wir solidarisieren uns!

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Der Verein Tutmonde aus Stralsund und die Vereine DaMigra und Lola für Demokratie wurden letzte Woche von von drei mutmaßlich rechtsextremen Männern bedrängt und bedroht.

27.01.2020

Der Verein Tutmonde aus Stralsund und die Vereine DaMigra und Lola für Demokratie wurden letzte Woche von von drei mutmaßlich rechtsextremen Männern bedrängt und bedroht. Wir solidarisieren uns mit den Vereinen: https://nord-sued-bruecken.de/soli-stralsund.html

Eine Woche zuvor, am 15.01.2020 gab es einen Angriff auf Karamba Diabys Bürgerbüro in Halle sowie erneute Morddrohungen gegen ihn. Wir solidarisieren uns mit ihm:

Der Projekthof Karnitz ist mit 14 weiteren Vereinen aus allen ostdeutschen Bundesländern Teil des Programms WSD – weltoffen, solidarisch, dialogisch.

Di 28.01. Regenerative Landnutzung und praxisorientierte Umsetzung

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Workshop, Dienstag, 28. Januar, 11-17 Uhr, Projekthof Karnitz

Workshop, Dienstag, 28. Januar, 11-17 Uhr, Projekthof Karnitz

Philipp Gerhardt von Baumfeldwirtschaft.de beschäftigt sich mit regenerativer Landnutzung, zu der unterschiedliche Systeme wie Agroforstwirtschaft, Weidemanagement, Waldgärten und vieles mehr gehören.

Vor dem Hintergrund immer trockenerer Jahreszeiten, sinkender Grundwasserspiegel wollen wir in diesem Workshop mit erfahrenen Menschen Ansätzen nachgehen, die im Wesentlichen auf Wasserrückhalt, Wind- und Erosionsschutz, Humusaufbau, kohlenstoffspeichernde Bodennutzung, Förderung der Biodiversität, kreislaufschließende, intelligente Kompostierungs- und Sanitationssysteme zielen. Ein kleiner Exkurs in die uns umgebende Moorlandschaft mit seinen Besonderheiten für die regenerative Landwirtschaft rundet den Tag ab.

Zu Philipp Gerhard: Forstliche Tradition, Waldbau, die Idee der regenerativen Landwirtschaft und weitreichend vernetztes Denken sind meine Basis, dazu kommen nützliche Werkzeuge wie GIS, Keyline Design, Ökosystem-Mimikri etc. Wenn es darum geht, gemeinsame Lösungen mit mehreren AkteurInnen zu finden, arbeite ich nach den Grundsätzen von Gewaltfreier Kommunikation und Soziokratie.

Menschen werden zur Schlüsselart im Ökosystem, die durch ihre Bewirtschaftung mehr Vielfalt, Stabilität, Produktivität und Vitalität erzeugt.

Für Teilnehmende: Bitte kurze Anmeldung bei mzienert@kmgne.de

Eine Veranstaltung der Reihe “Raumpioniere”.

Gemeinsam gegen den Klimawandel

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Der Infoabend am Dienstag, zu dem Tim Urbanek und Joachim Borner, zwei der Inititatoren des Antrages zum Klimanotstand geladen haben

20.01.2020

Der Infoabend am Dienstag, dem 28.01., zu dem Tim Urbanek und Joachim Borner, zwei der Inititatoren des Antrages zum Klimanotstand geladen haben, machte nochmal die Dimension deutlich:

“Es geht nicht um den Notstandsbegriff, sondern darum, ob wie die Sache so ernst nehmen, wie sie wirklich ist. Ich fühle mich verantwortlich für die Zukunft meiner Kinder und Enkel”, so Joachim Borner.

Und Tim Urbanek machte die Problematik mit einem plastischen Beispiel konkret: “Welche Form der Aufforstung ist notwendig bei einer Erderwärmung von 1,5 Grad und mehr, wenn die Buchenwälder bei enormer Erderwärmung nicht überleben werden?”

Bürger*innen, die Kommune Neukalen und darüber hinaus müssen gemeinsam Lösungen finden und sich mit dem, was kommen wird und könnte, auseinandersetzen. Der Aktivismus Weniger wird nicht ausreichen, anpassungsfähige (resiliente) Strukturen zu schaffen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Nordkurier, 29.01.2020, Klima-Diskussion: Aktivisten lassen nicht locker

Leben, um Circus zu machen

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Das zweite Erzählcafé des Projektes „Zirkusfest. Mit offenen Augen von der Zukunft träumen“ wurde von Nancy Ortmann, Artistin vom Circus Barlay, eröffnet. Fast 15 Gäste waren am 14. Januar in die Stadtbibliothek Malchin gekommen um von Nancy zu erfahren, wie …

17.01.2020

Das zweite Erzählcafé des Projektes „Zirkusfest. Mit offenen Augen von der Zukunft träumen“ wurde von Nancy Ortmann, Artistin vom Circus Barlay, eröffnet. Fast 15 Gäste waren am 14. Januar in die Stadtbibliothek Malchin gekommen um von Nancy zu erfahren, wie ein Lebensalltag im Circus aussehen kann: wie es ist, rund um die Uhr eng zusammen als Familie zu arbeiten und zu leben, wenn man schon in jungen Jahren seinen eigenen Circus-Wagen und ein kleines Einkommen hat und man trotz der jahrelangen Weiterentwicklung und professionellen Arbeit als Artisten, Dompteure, Clowns keine anerkannte Ausbildung hat.

Die Gemeinschaft wirkt dann als existentielles Element. Denn Leben im Circus heißt auch Überleben. Circusse haben hohe Kosten, die sie vor allem durch die Einnahmen der Vorstellungen decken, denn Förderungen durch öffentliche Gelder gibt es nicht.

Und immer wieder das Unterwegs-Sein als substantieller Teil des Lebens der Reisenden. Über 200 Schulen hat Nancy im Laufe ihrer Schulzeit besucht. Um die Prüfungen ihrer Berufsausbildung absolvieren zu können, fuhr sie ihr Vater eine Woche lang mehrere hundert Kilometer quer durch Deutschland – gleichzeitig war der Circus gerade auf Tour und hatte jeden Abend Vorstellung.

Was viele gar nicht wissen: Reisende – Circusleute und Schausteller – eint eine Sprache, Romnes. Die Sprache ist nicht verschriftlicht und lebt vom Gesprochenen. Auch die meisten jungen Reisenden sprechen Romnes. Nancy gab eine kleine Kostprobe an jenem Abend und erzählte davon, wie Romnes, das für Private wirklich nicht zu verstehen ist, den Reisenden Sicherheit geben kann.

Das nächste Erzählcafé ist im Februar geplant. Informationen folgen zeitnah über Facebook, auf unserer Homepage und den Emailverteiler des Projekthof Karnitz.

Di 14.01. Leben, um Circus zu machen

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Das zweite Erzählcafé des Projektes „Zirkusfest. Mit offenen Augen von der Zukunft träumen“ wurde von Nancy Ortmann, Artistin vom Circus Barlay, eröffnet.

Das zweite Erzählcafé des Projektes „Zirkusfest. Mit offenen Augen von der Zukunft träumen“ wurde von Nancy Ortmann, Artistin vom Circus Barlay, eröffnet. Fast 15 Gäste waren am 14. Januar in die Stadtbibliothek Malchin gekommen um von Nancy zu erfahren, wie ein Lebensalltag im Circus aussehen kann: wie es ist

, rund um die Uhr eng zusammen als Familie zu arbeiten und zu leben, wenn man schon in jungen Jahren seinen eigenen Circus-Wagen und ein kleines Einkommen hat und man trotz der jahrelangen Weiterentwicklung und professionellen Arbeit als Artisten, Dompteure, Clowns keine anerkannte Ausbildung hat.

Die Gemeinschaft wirkt dann als existentielles Element. Denn Leben im Circus heißt auch Überleben. Circusse haben hohe Kosten, die sie vor allem durch die Einnahmen der Vorstellungen decken, denn Förderungen durch öffentliche Gelder gibt es nicht.

Und immer wieder das Unterwegs-Sein als substantieller Teil des Lebens der Reisenden. Über 200 Schulen hat Nancy im Laufe ihrer Schulzeit besucht. Um die Prüfungen ihrer Berufsausbildung absolvieren zu können, fuhr sie ihr Vater eine Woche lang mehrere hundert Kilometer quer durch Deutschland – gleichzeitig war der Circus gerade auf Tour und hatte jeden Abend Vorstellung.

Was viele gar nicht wissen: Reisende – Circusleute und Schausteller – eint eine Sprache, Romnes. Die Sprache ist nicht verschriftlicht und lebt vom Gesprochenen. Auch die meisten jungen Reisenden sprechen Romnes. Nancy gab eine kleine Kostprobe an jenem Abend und erzählte davon, wie Romnes, das für Private wirklich nicht zu verstehen ist, den Reisenden Sicherheit geben kann.

Das nächste Erzählcafé ist im Februar geplant. Informationen folgen zeitnah über Facebook, auf unserer Homepage und den Emailverteiler des Projekthof Karnitz.

 

Kontakt:

Simone Hieber, Projekthof Karnitz e.V.

hieber@projekthof-karnitz.de

Ferienwohnung

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Mitten im Hinterland Mecklenburg-Vorpommerns, in der Mecklenburgischen Schweiz, liegen abseits der breiten Wege Kopfbaumweiden, urtümliche Moorlandschaften, Eiszeitruten, Gutshäuser und Kapellen mitten in barocker und preußischer Gartenkunst. Eine Odyssee durch Mecklenburgs Mitte hat reizvolle Orte jenseits ausgetretener Touristenpfade auf urigen Feldwegen zu Märchenschlössern,

Ferienwohnung

Mitten im Hinterland Mecklenburg-Vorpommerns, in der Mecklenburgischen Schweiz, liegen abseits der breiten Wege Kopfbaumweiden, urtümliche Moorlandschaften, Eiszeitruten, Gutshäuser und Kapellen mitten in barocker und preußischer Gartenkunst. Eine Odyssee durch Mecklenburgs Mitte hat reizvolle Orte jenseits ausgetretener Touristenpfade auf urigen Feldwegen zu Märchenschlössern, Bauernhof-Cafés, in ausgezeichnete Gartenrestaurants und zu Künstlern entdeckt.

Die Ferienwohnung mit eigener Küche, Bad und sechs Schlafplätzen in drei Zimmern steht Urlaubs- und Residenz-Gästen zur Verfügung.
Der weite Blick auf die Schafsweide hinter dem Haus lässt an stolzierenden Kranichen teilhaben, vernehmbar auch an ihren trompetenartigen, übers Land hallenden Schreien. Starenschwärme bahnen als gefiederte Wolken den Himmel. Letztes Jahr hat ein Schreiadlerpaar seinen Horst auf dem Strommast der Hochspannungsleitung, die sich über die Schafsweide spannt, errichtet und wir warten gespannt auf die Jungen.

Umgebungswebsites

    • Raumpioniere.org
      Der besondere Reiseführer lädt ein zu den Raumpionieren der Mecklenburgischen Schweiz, zur Reise durch fremde Küchen und Gedanken zu Helden für die Zukunft, zu Erzähler*innen und Erzählungen, zu Macher*innen
    • odyssee-mv.de
      25 Toren durch die mecklenburgische Seenplatte – Zum zweiten Mal hat sich Silke Voss auf den Weg gemacht und oft abseits buckeliger Waldpfade und Schotterpisten Perlen am Rand gefunden.
    • Mecklenburgische Schweiz, Schlösser und Herrenhäuser
    • Mecklenburgische Schweiz, Urlaubsregion und Orte
    • Mecklenburgische Seenplatte, Website des Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e.V.

Seminarraum und Unterkünfte im alten Bauergehöft

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Der ehemalige Stallbereich wurde zum schöpferischen Seminarraum: Ein Klavier, große und kleine, runde und eckige Diskutier-, Schreib- und Esstische und viele Stühle laden ein zum ideenreichen Austausch und Arbeiten. Nicht zuletzt öffnen sich die Blicke durch die alten Stallfenster mit seinen Artefakten weltzugewandt dem Garten

Seminarraum und Unterkünfte im alten Bauergehöft

Das alte Bauerngehöft zeichnet sich durch seine behutsame Sanierung aus, die neue Funktionsbereiche schufen, ohne die Grundsubstanz und -konstruktion zu verändern.

Der ehemalige Stallbereich wurde zum schöpferischen Seminarraum: Ein Klavier, große und kleine, runde und eckige Diskutier-, Schreib- und Esstische und viele Stühle laden ein zum ideenreichen Austausch und Arbeiten. Nicht zuletzt öffnen sich die Blicke durch die alten Stallfenster mit seinen Artefakten weltzugewandt dem Garten und der angrenzenden, schier endlosen Schafsweide mit ihren Kopfweiden.

Im früheren Kaninchenstall befindet sich eine großräumige gemütliche Küche mit einem großen Esstisch und einem Lehmofen, aber auch Gas- und Elektroherd, Geschirrspüler und Kühlschrank.

Der einstige Heuschober unterm ausgebauten Dach bietet in Zwei-, Drei- und Vierbettzimmern Übernachtungsmöglichkeiten mit Blick in den Sternenhimmel.
Zum Duschen und auf die Toiletten geht es über eine, das alte Steinhaus mit dem neuen Holzhaus verbundene, halbe Treppe mit Blick in den Garten.

Bauwagen

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Die ökologisch sanierten Bauwagen haben ihre Namen von den Walnussbäumen und Mirabellen, unter deren Schatten sie stehen oder von der Farbgebung – der blaue und der rote Bauwagen.

Bauwagen

Die ökologisch sanierten Bauwagen haben ihre Namen von den Walnussbäumen und Mirabellen, unter deren Schatten sie stehen oder von der Farbgebung – der blaue und der rote Bauwagen. Sie sind alleine, zu zweit, zu dritt und zu viert zu bewohnen. Daneben, dass sie Platz zum Schlafen bieten, verhelfen sie Autor*innen hin und wieder zu ungeahnten Erkenntnissen.

Terra Preta

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Terra Preta

Mit der Herstellung von Terra Preta schauen wir den Mikro- und den Makrokosmos nicht nur an. Wir arbeiten damit. Wir binden Kohlenstoff, der in jedem organischen Material vorkommt, in Holzkohle. Die Mikroorganismen aus den fermentierten Küchenabfällen (Bokashi) oder aus den eigens hergestellten indigenen Mikroorganismenlösungen siedeln sich in der Holzkohle an und setzen extrem viel Materie in einem anaeroben Prozess zu Humus um. Bei diesem Vorgang zeichnet sich eine der vielversprechendsten Symbiosen von Klimaschutz und Gärtnern ab.

Humusaufbau kann einen großen Anteil für den Stopp der Klimakrise und die Regeneration der planetarischen Ökosysteme beitragen – einfacher und schneller, als die meisten annehmen. Humusaufbau entzieht der Atmosphäre Treibhausgase, macht den Boden fruchtbar, regeneriert ganze Landschaften.

Dabei geht die regenerative Garten- und Agrikultur über die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft hinaus. Durch den Humusaufbau kann Kohlenstoff aus der Luft zurückgeholt und dorthin zurückgebracht werden, wo er ursprünglich herkam und unverzichtbar ist. Der Boden stellt dann eine Kohlenstoffsenke dar und trägt damit zum Klimaschutz bei. Mit Kohlenstoff angereicherter Boden ist sehr fruchtbar und trägt wesentlich zu höheren Erträgen  bei. Man nennt das auch die Rekarbonisierung des Bodens.