Fr. 07.06. um 17 Uhr mit Almut Mrotzek, Moorzentrum Greifswald, Norbert Templin, Förderverein Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Dr. Joachim Borner , KMGNE
Es gibt so viele schöne, traurige und schaurige Legenden zum Moor. Dann gibt es die trockengelegten Flächen und bald welche, die wieder nass sein werden.
Und dann gibt es Moor. Pures Moor. Moor „mit was drin“ und Moor im Wald. Moor mit Vergangenheit und Moor mit Menschengeschichte – sprich, wie Mensch mit dem Moor lebte und darin lebt.
Bei der Wanderung zu Waldmooren wird das alles zur Sprache kommen. Zweieinhalb Stunden etwa gehen wir zu verschiedenen Standorten, hören Biologisches und Geschichtliches, nehmen einen Schluck aus der Flasche und einen Kaffee aus der Kanne und haben zum Schluss auf dem frischgedeckten Waldboden ein Picknick.
Der Maler des Lichts, der selbst im Dunkel bleibt: Suzanne Raes beobachtet die Entstehung einer einzigartigen Vermeer-Ausstellung im Amsterdamer Rijksmuseum, die die Faszination für Kunst spürbar macht / Britta Schmeis, epd Film
Als Gregor Weber als kleiner Junge zum ersten Mal ein Gemälde des niederländischen Barock-Malers Johannes Vermeer sieht, lässt ihn der Anblick die Besinnung verlieren. Ein Moment, der sein ganzes Leben bestimmte. Heute zählt Gregor Weber zu den bedeutendsten Vermeer-Experten und Kunsthistorikern der Welt. Im 17. Jahrhundert schuf Vermeer ganze Universen in einer schmalen Raumecke, seine Meisterschaft stellt die Kunstgeschichte bis heute vor ungelöste Rätsel. Perspektive, Komposition, der farbige Schatten: Vermeer ist bekannt für die Magie des konturlosen Zeichnens. Er schuf das „Mädchen mit dem Perlenohrring“ oder die „Straße in Delft“.
Kurz vor seiner Pensionierung steht Gregor Weber vor seiner wichtigsten Aufgabe: die größte Vermeer-Ausstellung aller Zeiten soll er für das renommierte Amsterdamer Rijksmuseum kuratieren. Doch Vermeers Gemälde sind heute über den gesamten Globus verstreut. Und kurz vor der Eröffnung behaupten amerikanische Wissenschaftler, dass eines der zentralen Bilder überhaupt nicht von Vermeer stamme..
Suzanne Raes Dokumentarfilm ist ein Faszinosum: gebannt wie von einen Krimi verfolgt man die Entstehung einer Ausstellung, versinkt wie ihre Protagonisten in der Anschauung reiner Schönheit und radikal formalistischer Konstruktion. VERMEER – REISE INS LICHT lässt uns eintauchen in eine Welt der Bilder, die voller Geschichte, voller Wirklichkeit stecken, und deren Oberflächen wie ein schöner Körper mit größtmöglicher Behutsamkeit berührt werden. So gelingt dem Film ein heute selten gewordenes Geschenk: einen Moment der Zeit, der uns mit einer längst rätselhaft gewordenen Vergangenheit verbindet..
Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro, erm. 3,- Euro
Credits
Regie: Suzanne Raes
Mit: Gregor J.M. Weber, Pieter Roelofs, Abbie Vandivere, Jonathan Janson
Niederlande 2023, 79 Minuten
Ostersonntag 31.03. und Ostermontag 01.04. jeweils 15.00 Uhr
Roadmovie „Kannawoniwasein“: Noch schöner als Tschick
Wiese, Wald, Baum und ein Unsinn, der sich gewaschen hat: Im Film „Kannawoniwasein“ gehen zwei Kinder auf abenteuerliche Reisen. Ekkehard Knörer/taz
Die Macher von RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN und MEIN LOTTA-LEBEN haben gemeinsam einen neuen großen Spaß für die ganze Familie geschaffen. Basierend auf der gleichnamigen, mehrfach ausgezeichneten Buchreihe von Martin Muser inszeniert Regisseur Stefan Westerwelle (INTO THE BEAT) ein spannendes Roadmovie über Mut, Selbstvertrauen und die Kraft von Freundschaft. Neben den überzeugenden Nachwuchstalenten begeistern Mirja Boes, Rapper Eko Fresh, Leslie Malton, Gisa Flake und Heiko Pinkowski – sowie Tim Gailus aka Timster mit einem witzigen Gastauftritt.
Finn hat ganz schön Pech. Erst fällt die Paddeltour mit seinem Vater ins Wasser, dann wird er im Zug nach Berlin auch noch beklaut. Obendrein glauben dem Zehnjährigen weder die Schaffnerin noch die anrückende Polizei, dass sein Rucksack mitsamt der Fahrkarte verschwunden ist. Kannawoniwasein!
Zum Glück trifft er die abenteuerlustige Jola, die kurzerhand einen klapprigen Traktor kapert. Eine aufregende Reise ans Meer beginnt, auf der eine dreiste Rockerbande, ein echter Wolf und viele weitere faustdicke Abenteuer auf die beiden Ausreißer warten.
Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro, erm. 3,- Euro
Credits Regie: Stefan Westerwelle Darsteller: Miran Selcuk, Lotte Engels, Ekrem Bora aka Eko Fresh, Gisa Flake, Heiko Pinkowski, Joachim Foerster, Mirja Boes, Leslie Malton, Florian von Manteuffel, Tim Gailus, Tristan Göbel, Felix von Manteuffel Deutschland 2023, 94 min
ab 6 Jahre
Auf dem Projekthof Karnitz entstehen in unterschiedlichen Projekten Videos, Texte, Fotografien, Ausstellungen und Publikationen. Eine Auswahl der Produktionen seit dem Jahr 2005 zeigen wir in einer Werkschau.
Allen Produktionen ist gemeinsam, dass sie den Projekthof als Plattform sowie als Kultur- und Natur- und Erfahrungsraum für ländliche Resilienz nutzen, was sich in dieser Werkschau widerspiegelt.
Der Garten und das Gartenlokal ist für Besucher*innen geöffnet.
In sechs Bürger-Veranstaltungen wurden in den vergangenen 3 Wochen Themen behandelt, die nicht unwesentlich für die Zukunft der Region stehen: Innenstadt, grüne Stadt, digitale Hilfen für lokale Gemeinschaften, lokale Wärmeversorgung, werteschöpfender, nachhaltiger Tourismus – das waren die Themen. Es kamen eine Vielzahl von Vorschlägen zusammen, die wir in einem Wimmelbild zusammenstellen und beraten werden. Ziel ist es, das Wimmelbild zu einem Zukunftsbild zu qualifizieren und aus ihm tragfähige Projekte abzuleiten, die zeitnah in entsprechenden Arbeitsgruppen geplant und umgesetzt werden. Zur Unterstützung können wir die Plattform www.unsereschweiz/bildungslandschaft nutzen.
Moderation Dr. Borner
Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Wirtschaft und Kultur, Schüler*innen und Lehrer zu einer Veranstaltungsreihe, die von Januar bis Februar geht. Sie behandelt Themen wie Innenstadtbelebung, Energie, grüne Stadt/Region, Tourismus in offenen Bürgerversammlungen … .
Bei jeder Veranstaltung wird ein spezielles Thema der lebenswerten Region behandelt. Dazu holen wir Menschen dazu, die von guten Beispielen anderer Ankerstädte erzählen werden. Manche der Ideen können für Malchin übernommen werden – viele andere sind schon längst da sind. Diese Ideen wollen wir aufnehmen und abklopfen, wie die Umsetzung gehen könnte.
Nachhaltiger Tourismus in der Tourismusregion und Wochenmarkt
Fr 09.02. | Schulstraße 1 | 18.00 Uhr
Es gibt bald die Tourismusregion, die von Stavenhagen über Basedow nach Malchin und Neukalen reicht (und auch Teterow mitdenkt). Das ist ein gutes notwendiges organisatorisches Konstrukt.
Daraus auch ein gutes touristisches Gesamtpaket (Angebot) zu machen, das die Destination Kulturlandschaft Mecklenburgische Schweiz hervorhebt, geht heute nicht mehr ohne den Nachhaltigkeitsansatz als Qualitätsmerkmal. Wie hat sich in dieser Hinsicht die Nachfrage bei den Touristen verändert? Und wie reagieren sowohl die einzelnen Touristiker wie auch lokale oder regionale Verbünde darauf?
Für die Mecklenburgische Schweiz, die touristisch gesehen ein Hinterland ist, ist das eine Chance. Sie kann aus dem Nachhaltigkeitsansatz heraus spezifische Zielgruppen (Prenzlauer Berg) ansprechen. Damit aber steht sie vor der Herausforderung auch entsprechende Erwartungen nach Kultur-, Natur- und Bildungstourismusangeboten zu erfüllen und passende Formate (Wasser-, Wandern, Fahrrad, …) zu entwickeln. (Trend im bundesdeutschen Tourismus: anspruchsvolle (teure) Destinationen.!) Welche Angebote lassen sich kooperativ entwickeln? Und welche Supportstruktur braucht es (Reiseagentur und shuttle Dienste?)
Wesentliche Knotenpunkte sind dabei die Ankerstädte (Malchin, Stavenhagen etc.). Welche Projekte lassen sich in diesem Zusammenhang für die Belebung der Städte, für die Hebung der Lebensqualität durch gemeinsame, öffentlich wirksame Vorhaben und Strukturen entwickeln? Z.B. Die Bibliothek als Wohnzimmer der Stadt?
Vorgestellt von Harald Machur (Tourismusverband MV), Moderation Dr. Borner
Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Wirtschaft und Kultur, Schüler*innen und Lehrer zu einer Veranstaltungsreihe, die von Januar bis Februar geht. Sie behandelt Themen wie Innenstadtbelebung, Energie, grüne Stadt/Region, Tourismus in offenen Bürgerversammlungen … .
Bei jeder Veranstaltung wird ein spezielles Thema der lebenswerten Region behandelt. Dazu holen wir Menschen dazu, die von guten Beispielen anderer Ankerstädte erzählen werden. Manche der Ideen können für Malchin übernommen werden – viele andere sind schon längst da sind. Diese Ideen wollen wir aufnehmen und abklopfen, wie die Umsetzung gehen könnte.
Grüne Stadt und Klimaanpassung | WOGEMA, Schulstraße 1, Malchin | 18.00 Uhr
Grüne Stadt und Klimaanpassung
Mo 05.02. | Schulstraße 1 | 18.00 Uhr
Bei hohen Hitzewellen braucht es zur Kühlung, „grün“ in der Stadt, z.T. auch Wasser. Gleichzeitig ist Gestaltung und Pflege der bestehenden grünen Bereiche (Parks, Gärten, Friedhöfe) zu verändern, um sie zu erhalten.
Vorgestellt von Julius Pätzold, BUND Mecklenburg-Vorpommern, Moderation Dr. Borner
Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Wirtschaft und Kultur, Schüler*innen und Lehrer zu einer Veranstaltungsreihe, die von Januar bis Februar geht. Sie behandelt Themen wie Innenstadtbelebung, Energie, grüne Stadt/Region, Tourismus in offenen Bürgerversammlungen … .
Bei jeder Veranstaltung wird ein spezielles Thema der lebenswerten Region behandelt. Dazu holen wir Menschen dazu, die von guten Beispielen anderer Ankerstädte erzählen werden. Manche der Ideen können für Malchin übernommen werden – viele andere sind schon längst da sind. Diese Ideen wollen wir aufnehmen und abklopfen, wie die Umsetzung gehen könnte.
Energiesicherheit für den Einzelnen, für die Region | WOGEMA, Schulstraße 1, Malchin | 18.00 Uhr
Energiesicherheit für den Einzelnen, für die Region
Fr 02.02. | WOGEMA, Schulstraße 1 | 18.00 Uhr
Energiesicherheit ist ganz sicher eine Zukunftsfrage. Sie betrifft Entscheidungen, welche Energieträger genutzt werden, in welcher Weise (einzeln oder kollektiv), wie Verbrauch verringert werden kann. Damit werden sich auch Lebensweisen ändern.
Vorgestellt von Philipp Greer vom Leka, Moderation Dr. Borner
Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Wirtschaft und Kultur, Schüler*innen und Lehrer zu einer Veranstaltungsreihe, die von Januar bis Februar geht. Sie behandelt Themen wie Innenstadtbelebung, Energie, grüne Stadt/Region, Tourismus in offenen Bürgerversammlungen … .
Bei jeder Veranstaltung wird ein spezielles Thema der lebenswerten Region behandelt. Dazu holen wir Menschen dazu, die von guten Beispielen anderer Ankerstädte erzählen werden. Manche der Ideen können für Malchin übernommen werden – viele andere sind schon längst da sind. Diese Ideen wollen wir aufnehmen und abklopfen, wie die Umsetzung gehen könnte.
Digitale Stadt – digitales Dorf | Wogema, Schulstraße 1 | 18.00 Uhr
Digitale Stadt – digitales Dorf
Mo 29.01. | WOGEMA, Schulstraße 1, Malchin | 18.00 Uhr
Wie kann man digitale Instrumente ganz handgreiflich für das Leben in der Region und für Veränderungen nutzen – ein Beispiel aus Höxter (NRW)
Vorgestellt wird, wie sich über einen Zeitraum von 6 Jahren in 30 Dörfern um Höxter herum kommunale Nah-Versorgungspraktiken, Gesundheitsvorsorge, Nachbarschaftshilfe u.a. durch ehrenamtliche Anwendung digitaler Hilfsmittel deutlich verbessert haben. Interessant ist der jeweilige Werdegang, die Störungen und die hilfreichen Bedingungen. Was heißt das für uns?
Input von Heidrun Wuttke und Dr. Andreas Knoblauch-Flach
Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Wirtschaft und Kultur, Schüler*innen und Lehrer zu einer Veranstaltungsreihe, die von Januar bis Februar geht. Sie behandelt Themen wie Innenstadtbelebung, Energie, grüne Stadt/Region, Tourismus in offenen Bürgerversammlungen … .
Bei jeder Veranstaltung wird ein spezielles Thema der lebenswerten Region behandelt. Dazu holen wir Menschen dazu, die von guten Beispielen anderer Ankerstädte erzählen werden. Manche der Ideen können für Malchin übernommen werden – viele andere sind schon längst da sind. Diese Ideen wollen wir aufnehmen und abklopfen, wie die Umsetzung gehen könnte.
Gemeinsam die Stadt beleben | Sparkasse Malchin | 18.00 Uhr
Gemeinsam die Stadt beleben
Do 25.01. | Sparkasse Malchin | 18.00 Uhr
Die Veranstaltung zielt am Beispiel von Altentreptow auf die Frage, wie und durch wen dauerhafte Projekte initiiert werden können und was es braucht, damit diese wirksam und stabil sind.
Das Wie und durch Wen und was es braucht wird an Beispielen der Stadt Altentreptow vorgestellt und erzählt, wer in Altentreptow wie welches erfolgreiche Projekt initiierte.
In der Diskussion geht es darum, anhand von Projektideen für Malchin die passenden Antworten zum Wer und Wie zu finden.
Vorgestellt von Britta Freese, Moderation Dr. Borner
Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Wirtschaft und Kultur, Schüler*innen und Lehrer zu einer Veranstaltungsreihe, die von Januar bis Februar geht. Sie behandelt Themen wie Innenstadtbelebung, Energie, grüne Stadt/Region, Tourismus in offenen Bürgerversammlungen – verbindet sich mit der Arbeit des Bürgerrats.
Bei jeder Veranstaltung wird ein spezielles Thema der lebenswerten Region behandelt. Dazu holen wir Menschen dazu, die von guten Beispielen anderer Ankerstädte erzählen werden. Manche der Ideen können für Malchin übernommen werden – viele andere sind schon längst da sind. Diese Ideen wollen wir aufnehmen und abklopfen, wie die Umsetzung gehen könnte.