Marco Clausen

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Zwischen Stadt und Land.

Ich habe den Prinzessinnengarten und die Nachbarschaftsakademie in Berlin-Kreuzberg mit aufgebaut. Mich interessiert vor allem die Frage, was wir als Gesellschaft lernen müssen, um sozial und ökologisch gerecht miteinander und mit der Natur zu leben. Der Projekthof Karnitz bietet mir die Möglichkeit, über den städtischen Tellerrand hinauszuschauen. Fragen wie eine zukunftsfähige Ernährung oder ein demokratisches Gemeinwesen werden nicht in kleinen hippen Oasen in der Stadt geklärt. Mich interessiert die Perspektive des ländlichen Raums, in einer Region wie der Mecklenburgischen Schweiz, aber auch in globaler Perspektive.

Kontakt
clausen@projekthof-karnitz.de

Oliver Never

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Wie schaffe ich es mich selber und andere Leute zu motivieren, kreativ und mit Tatendrang etwas zu bewegen? Mich für die Umwelt und Nachhaltigkeit einzusetzen und damit zu inspirieren? Fragen, die ich mir seit einigen Jahren stelle und nun Antworten und Möglichkeiten suche und finde.

Mein Name ist Oliver Never und derzeit mache ich meinen Bundesfreiwilligendienst auf dem Projekthof Karnitz.

Als Bufdi habe ich die Möglichkeit, mehr über die mir gestellten Fragen herauszufinden, kommunikativ und beispielhaft voranzugehen und weiterzutragen. Dieses Gefühl vermittelt mir die ganze Atmosphäre hier, jeden Menschen, den ich treffen durfte, erzählt mir seine ganz eigene Geschichte und Absicht, die vor Inspiration nur so sprudelt.

Nach meinem Fachabitur, das ich in Kühlungsborn absolviert habe, wollte ich mehr machen, mehr entdecken, doch mir fehlte der Raum und die Zeit dafür, dann kam der Projekthof und ich fand den perfekten Ausgleich aus Inspiration, Arbeit und lernen.

Ich freue mich unsere Projekte und Initiativen, wie das Jugendkreativfestival weiter wachsen zu sehen.

Kontakt
oli.never@freenet.de

Lisa Fuhr

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Als Wwooferin kann ich nun einen Monat in Karnitz verbringen und in diese bunte und spannende Welt eintauchen. Es ist ein Ort, der sich ständig wandelt und man viel voneinander lernen kann.

Lange und erlebnisreiche Sommertage, kurze Nächte, müde Augen, stets dreckige Füße und der Kopf voller neuer Eindrücke und Erinnerungen. So ungefähr verlaufen die Tage hier auf dem Projekthof.

Als Wwooferin kann ich nun einen Monat in Karnitz verbringen und in diese bunte und spannende Welt eintauchen. Es ist ein Ort, der sich ständig wandelt und man viel voneinander lernen kann.

Ich habe mir nach der Schule Zeit genommen, um verschiedene Orte zu bereisen, neue Menschen kennen zu lernen und in andere Lebenswelten einzutauchen. Es gibt so viele weltweit und ich denke, es bereichert einen unglaublich, Perspektiven zu wechseln und sich einander zu begegnen.

Mich beschäftigt vor allem die Frage, wie ich mein Leben möglichst naturverbunden und klimafreundlich gestalten kann. Wie baue ich eigenes Obst und Gemüse im Garten an, sodass ich mich und andere selbstversorgen kann? Was bedeutet das für mein Denken und Handeln eigentlich  ganz konkret?

Während meiner Zeit auf dem Projekthof kann ich neben dem Sähen, Bepflanzen und Ernten auch an aktuellen Projekten, wie der Baumschule und der Sommeruniversität, teilnehmen.

Isabell Contrino

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Als ich den Projekthof betreten habe, habe ich sofort gemerkt, dass dies ein Ort des Miteinanders ist. Dabei ist mir noch einmal bewusster geworden, dass die Harmonie zwischen Mensch und Natur sowie zwischen Menschen verloren gegangen ist und wieder hergestellt oder neu entdeckt werden muss.

Das Wissen über Habitat und Biodiversitätsverlust, Ausbeutung von Ressourcen, Umweltverschmutzung und Klimawandel ist nun schon länger bekannt. Aber warum verändert sich nichts? Wie bewegt und erreicht man Menschen, wenn es um solche Themenbereiche geht? Was kann und sollte jede einzelne Person für den Schutz der Umwelt machen?

Als ich den Projekthof betreten habe, habe ich sofort gemerkt, dass dies ein Ort des Miteinanders ist. Dabei ist mir noch einmal bewusster geworden, dass die Harmonie zwischen Mensch und Natur sowie zwischen Menschen verloren gegangen ist und wieder hergestellt oder neu entdeckt werden muss. Inspiriert durch verschiedensten Menschen und meinem Studium möchte ich an einer Zukunft in eine ökologische und nachhaltige Richtung arbeiten. Ich will nicht tatenlos zusehen, wie die Welt zerfällt, sondern Projekte für eine alternative Zukunft entwickeln und bearbeiten. Egal ob große oder kleine Projekte, jedes einzelne kann etwas bewirken.

Ich studiere Umweltwissenschaften an der Universität Oldenburg und absolviere mein Praktikum bei KMGNE (Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung). Ich freue mich auf die Ideen, Konzepte und Projekte, die hier auf dem Projekthof entwickelt werden.

Aktuelle Projekte

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Isabel.Contrino@gmx.de

Cara Schulte

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Der Projekthof ist für mich ein Ort der Inspiration, der Tatendrang weckt und einem Hoffnung auf eine mögliche ökologische und nachhaltige Zukunft gibt. Eine Zukunft, die die Menschen nicht weiter voneinander und von der Natur entfremdet, sondern (wieder) zusammenbringt.

Der Projekthof ist für mich ein Ort der Inspiration, der Tatendrang weckt und einem Hoffnung auf eine mögliche ökologische und nachhaltige Zukunft gibt. Eine Zukunft, die die Menschen nicht weiter voneinander und von der Natur entfremdet, sondern (wieder) zusammenbringt. Hier wird einem gezeigt, dass man durch ein Umdenken im regionalen Raum durch noch so kleine Projekte einen Beitrag dazu leisten kann.

Ich studiere Global Change Ecology in Bayreuth und mache momentan mein Praktikum beim KMGNE (Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung) und bin dadurch auch in die Arbeiten des Projekthofs mit eingebunden.

Während meiner Studienzeit habe ich viel über den Klimawandel, seine Ursachen und Auswirkungen gelernt, viel weniger wurde allerdings thematisiert, was wir dagegen tun können und wie wir unser erlerntes Wissen kommunizieren und dadurch für alle Menschen verständlich und nutzbar machen können.

Das soll sich hier ändern. Ich möchte gemeinsam mit den Menschen der Region Projekte angehen und diese nachhaltiger, klimafreundlicher und lebenswerter gestalten.

Aktuelle Projekte

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cara.schulte@gmx.de

Adrienne Györgyi

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Die Reflexion und Auseinandersetzung mit dem Anthropozän und dem Klimawandel, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten der Menschen ist das Thema, das mich auch als freie Künstlerin beschäftigt.

Die Reflexion und Auseinandersetzung mit dem Anthropozän und dem Klimawandel, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten der Menschen ist das Thema, das mich auch als freie Künstlerin beschäftigt.

Seit 2013 führe ich mein Label taufrisch, aber durch und nach dem Kunstprojekt automobilis2 und der Sommeruniversität 2018 im Projekthof Karnitz suche ich neue Formen der Kommunikation dieses Gedankengutes. In diesem Sinne habe ich im Oktober 2019 die Ausstellung Tun und Lassen erstellt.

Umwelt- und klimaschonende Lösungen im Konsumbereich zu finden, ist mir seit meinem Studium als Designerin ein leitender Gedanke. In diesem Gebiet habe ich immer wieder geforscht. Das Thema, für den Menschen gesunde, für die Mitwelt tragbare und für die Zukunft nachhaltige Ernährung sicher zu stellen, interessiert mich schon seit meiner Studienzeit. Ich sehe als Bereicherung ein ganzheitliches und solidarisches Denken, in dem wir zusammen mit anderen Menschen Informationen sammeln, Erfahrungen und Kenntnisse austauschen, diskutieren und weitergeben. Ich bin stets neugierig, welche Begegnungen und Wissen beim Vernetzen von Akteuren, Initiativen und Experten ausgelöst werden.

Aktuelle Projekte
KlimFood:
Wir schreiben gemeinsam unser regionales Kochbuch mit den in der Mecklenburgischen Schweiz lebenden Menschen. Wie kann man sich aus in der Region angebauten und gezüchteten Zutaten genussvoll und gesund ernähren? Wir sammeln Berichte über Erfahrungen, auch über frühere Zeiten. Wir wollen das verborgene Wissen aufzudecken und miteinander teilen, um verschiedenste Möglichkeiten zu entdecken. Wir organisieren Workshops und Tauschbörsen zum Kochen und Einkochen und erstellen eine Infothek zur nachhaltigen Ernährung mit den Bezugsquellen regionalen Produkte.
Schule von Morgen: Ich arbeite an der Gestaltung zur Wanderausstellung, eine informative, interaktive Ausstellung, die die Gedankenfelder zu forschendem Lernen, Anthropozän und Klimawandel in und außerhalb des Gymnasiums Malchinzu einem breiteren Publikum tragen.
Raumpioniere: Mitwirkung an der Erstellung der Internetseite

Veröffentlichung: Layout der  Broschüre K9: Geschichte und Wirkung des Projekthofess

Kontakt
Adrienne Györgyi
gyorgyi@projekthof-karnitz.de

Rodrigo Garreton

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Mich treibt die handwerkliche Neugier, die Lust auf das Wirkliche, die Unbekümmertheit beim Anfassen von Stoffen, Materialien, Pflanzen und Tieren um, die Kinder auszeichnen

Ich halte viel von der Weisheit der Erfahrenen und den tiefen Einsichten solcher Menschen, deren Kulturen zerstört wurden. Ich habe mit Mapuches gelebt.

Mich treibt die handwerkliche Neugier, die Lust auf das Wirkliche, die Unbekümmertheit beim Anfassen von Stoffen, Materialien, Pflanzen und Tieren um, die Kinder auszeichnen – und die sie mit fortschreitendem Alter verlernen. Karnitz soll ein anarchistischer Freiraum sein.

Aktuelle Projekte
Zeichnungen von Pflanzen und Insekten aus Moor- und Waldlandschaften für den WWF
Gestaltungen von Alltagsgegenständen im Projekthof

Anna Hope

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Wie entstehen resiliente Netzwerke, die lustbetontes und kreatives nachhaltiges Verhalten hervorbringen, ungeahnte Synergieeffekte auslösen und Akteure bereichern, anstatt bei ihnen ein Gefühl des vernunftgesteuerten individuellen Verzichtes auszulösen.

Wie entstehen resiliente Netzwerke, die lustbetontes und kreatives nachhaltiges Verhalten hervorbringen, ungeahnte Synergieeffekte auslösen und Akteure bereichern, anstatt bei ihnen ein Gefühl des vernunftgesteuerten individuellen Verzichtes auszulösen.

 

 

 

 

Ich habe Kulturmanagement studiert, Kunst- und Bildungsprojekte entwickelt und zuletzt eine Wohnungsagentur gegründet und für zehn Jahre geleitet. Mit dem Verkauf des Unternehmens habe ich entschieden, mich zukünftig hauptberuflich der Projektentwicklung, Organisationsberatung und Nachhaltigkeitsbildung zu widmen. Mein Anliegen ist es dabei immer, Räume zu öffnen, in welchen die Akteure Selbstwirksamkeit erfahren, die sie darin bestärken, ihre eigenen Ideen zu realisieren.


Aktuelle Projekte
KlimFood: Wie kann aus Ernährung wieder mehr werden, als der Gang zum Supermarkt? Auf der Suche nach altem Garten- und Küchenwissen werden wir Bewohner*innen der Region um Malchin aufsuchen und befragen. Wie ernähre ich mich so, dass es gut ist fürs Weltklima, für die Region und für die eigene Gesundheit? Was gibt es vor Ort? Welche Lebensmittel und kulinarischen Spezialitäten stehen für die Mecklenburgische Schweiz?
Wir werden Netzwerke aufbauen, damit die Verwendung regionaler Lebensmittel leichter in den Alltag integriert werden kann. So werden wir z.B. Kochworkshops veranstalten, ein Klimakochbuch für die Region Mecklenburgische Schweiz erstellen und eine Plattform schaffen, über die Samen, Ernteüberschüsse und Einkochutensilien getauscht und geteilt werden können. Das schließt ein:
Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten: Auf dem Bürgersalon zum Thema Ernährung & regionale Landwirtschaft zeigte sich, dass es in diesen Bereich noch erheblichen Bedarf an Bildungs- und Beratungsangboten gibt. Wir haben darauf reagiert und beraten die Bürgerinitiative „Rettet die Mühle Jarmen“ in Kooperation mit der Universität Greifswald (www.vorpommern-connect.de) bei der Vernetzung mit geeigneten Partnern, um gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, mit dem die Mühle ggf. übernommen und betrieben werden kann.
Schule von Morgen: Im Rahmen des BNE-Projektes am Fritz-Greve-Gymnasiums berate ich den Projekthof in Karnitz bei der Konzeptentwicklung und der Fördermittelbeschaffung für die Projekte Schulgarten und Schulküche.

Kontakt
Anna Hope
hope@projekthof-karnitz.de

Dr. Joachim Borner

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Seit langer Zeit treibt mich die babylonische Frage um, wie man sich gegenseitig Verstehen und Verständigen kann in Zeiten von Umbrüchen – wenn nicht klar ist, was genau gerade geschieht und wohin es läuft. Für mich ist es eine Frage des

„Willst Du erkennen, dann lerne zu handeln – aber so, dass mehr Möglichkeiten entstehen, als vorher waren“ – das könnte ein Alphabetisierungs-Gebot im Anthropozän sein.

Seit langer Zeit treibt mich die babylonische Frage um, wie man sich gegenseitig Verstehen und Verständigen kann in Zeiten von Umbrüchen – wenn nicht klar ist, was genau gerade geschieht und wohin es läuft. Für mich ist es eine Frage des, ja sicher kontroversen und Irrtümer eingestehenden Lesen-Lernens: kühl auf die Turbulenzen schauen, beobachten, traditionelle Erklärungen in die Tonne hauen, reflektieren. Das Bild von der Welt und vom Menschen wird im Anthropozän ein anderes werden wie auch die sozialen und eigenen Handlungsmuster eine Metamorphose durchmachen müssen wenn wir klug sind, wenn ich klug bin. Diese Art der überlebensnotwendigen Kulturtechnik des sozialen, kommunikativen Handelns gilt mir als grundlegende kulturelle Erneuerung dafür, dass sich die menschliche Kultur eine Überlebenschance erhält. Die globalen wie regionalen Eliten der kapitalistischen Globalisierung werden diese Metamorphose nicht wertschätzen.

Aktuelle Projekte
Erzählen und Erzählungen zum Anthropozän als Kommunikationsformen
Die Wirkung von Weltanschauungen, Weltsichten und Alltagsideologien beim Lernen oder Nichtlernen

Kontakt
Joachim Borner
jborner@kmgne.de

Martina Zienert

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Während ich diese Zeilen zu Beginn des neuen Jahrzehnts 2020 schreibe, im Zeitalter der Klimakrise, ist die Realität extrem, und die Vorzeichen sind nun, obgleich sie ähnlich erscheinen, völlig andere.
Jedoch gibt es keinen Grund, weder physikalisch, chemisch, technologisch, finanziell wie auch kulturell,

Als Grenzgängerin im ehemaligen Zonenrandgebiet der bayerischen Rhön kurz vor dem geschichtsträchtigen Jahr 1968 geboren und groß geworden, machte ich Halt im damaligen Westberlin und auch mal kurz in Santiago de Chile. Mitte der 90-er Jahre in dem kleinen, fast verlassenem Ort Karnitz in der mecklenburgischen Schweiz gestrandet, war mir das Ende der 90-er Jahre verabschiedete Konzept der nachhaltigen Entwicklung einleuchtend, der Um- und Ausbau des alten Bauerngehöfts in Karnitz und seine Projekte folgten diesem.

 

 

 

Während ich diese Zeilen zu Beginn des neuen Jahrzehnts 2020 schreibe, im Zeitalter der Klimakrise, ist die Realität extrem, und die Vorzeichen sind nun, obgleich sie ähnlich erscheinen, völlig andere.
Jedoch gibt es keinen Grund, weder physikalisch, chemisch, technologisch, finanziell wie auch kulturell, das scharfe Ziel des Pariser Klimavertrags nicht halten zu können: Veränderung muss erfunden, erdacht, erbaut und erkämpft werden.
Um meinen Willen zwischen politischer Tatenlosigkeit und der Dauerapokalypse nicht zu zerreiben und den Widerspruch auszuhalten, ist mir Antonio Gramscis Aufforderung, den Pessimismus des Geistes und den Optimismus des Handelns zu vereinen, ein gutes Bindeglied für die Wirklichkeit.

Also, hilft es,

Kontakt
mzienert@kmgne.de