Sa 06.06. Die reichste Frau der Welt

test 4

Eine perfekt passende Isabelle Huppert. Satirisch, aktuell und scharfzüngig | 20.00 Uhr

Ein Film von Thierry Klifa am Samstag 06.06. um 20.00 Uhr in Karnitz

Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind.

Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: DIE REICHSTE FRAU DER WELT mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.

Frankreich 2025, 121 Min.
Regie: Thierry Klifa
Mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Marina Foïs, Raphaël Personnaz, André Marcon

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro

Sa 19.09. Hörspiel unterm Sternenhimmel – Klang unterschiedlichster Heimaten

test 4

Live-Hörspiel | 20 Uhr | Einlass ab 19 Uhr

Sa. 19. September , 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr

ein Hörspiel-Konzert mit Texten vom französischen Philosophen Bruno Latour, dem chilenischen Poeten Pedro Holz und mit der Welt-Musik von Mika Hary und Haggai Cohen.

Gelesen von Sandra Uma Schmitz und Joachim Borner
Musik: Mika Hary und Haggai Cohen
Technik: Rando Trost und Erhard Langer

Der Eintritt ist frei, eine Spende erfreut.
Anmeldung per E-Mail erforderlich

Kontakt
Joachim Borner
Pojekthof Karnitz e.V. , Karnitz 9, 17154 Neukalen
E-mail: jborner@kmgne.de

Mi 16.09. Fermentierte Leckereien – Ein eloquenter Protest gegen die Homogenisierung von Aromen

test 4

Regionale Küche | Projekthof Karnitz | 18.30 Uhr

Regionale Küche – Gemeinsam Geschmack erleben in geselliger Runde, auf Spenden- und Mitbringbasis, 16. September, 18.30 Uhr

Im Karnitzer Gartenlokal verhandeln wir gerne Themen, in denen Natur und Kultur sich begegnen. Nicht von ungefähr kommen soziale, politische und ökologische Phänomene wie Klimawandel, Globalisierung, Migration, Kolonialisierung, Kapitalismus, aber auch sinnlich Erfahrbares, meist aus dem Garten, auf den Tisch. Und wir lernen, wie uns Kochen verbindet: mit Pflanzen und Tieren, mit der Erde und den Bauern, unserer Geschichte und Kultur und natürlich mit den Menschen, mit denen und für die wir kochen und mit denen wir Tisch- und Esskulturen erproben.

Am 16. September widmen wir uns der hohen Kunst des Fermentierens rohen Gemüses. Bringen Sie Ihre neugierigen Geschmacksknospen und kreativen Köpfe mit, um die aufregende Welt der Fermentation zu entdecken!
Ins Glas kommen Weißkohl, Spitzkohl, Grünkohl, Karotten, rote Bete, Sellerie, Quitte, Fenchelsamen, Holunderblüten, Thymian, Tomaten ….

Eingeladen sind alle Interessierten an Küche mit politischem Hintergrund.

Anmeldung und Infos
Martina Zienert
mzienert@kmgne.de

 

12.-13.09. Hereinspaziert durch die Klimafarming-Gartentür

test 4

Offene Gärten | Projekthof Karnitz | 10.00 -18.00 Uhr

Offene Gärten, Sa 12.09.  und So 13.09.  jeweils 10.00 -18.00 Uhr

In den vergangenen Jahren ist viel passiert, hoffnungsvoll zu bleiben fällt schwer. Doch ohne Hoffnung kann etwas Neues kaum beginnen. So möchten wir wieder eine Tür aufmachen, und zwar die Karnitzer Klimafarming-Gartentür, einen Ort, an dem wir vorher nicht genau wissen, was uns erwartet.

In und über unser Tun auf dem Projekthof verknüpfen wir alte Traditionen mit neuen Erkenntnissen, wie zum Beispiel Terra Preta, samenfeste Sorten, Agroforstsysteme, Wasserretentionsbecken und nicht zuletzt Trockentrenntoiletten, alles für eine regenerative Garten- und Agrikultur.

Kontakt
Martina Zienert

Offene Gärten in Mecklenburg Vorpommmern

Sa 12.09. ROMY, LA MER ET LA MUSIQUE

test 4

Ein schauspielerischer Chansonabend über Romy Schneider mit Jakob Gühring | 20 Uhr | Einlass ab 19 Uhr

Sa. 12. September, 20 Uhr
Ein schauspielerischer Chansonabend über Romy Schneider mit Jakob Gühring

“Das meiste, was über mich geschrieben wurde, ist eine Lüge ” – Romy Schneider.

In „Romy, la mer et la musique“ nähert sich Jakob Gühring musikalisch und theatral dem Mythos Romy Schneider, dem Süden und dem Mittelmeerraum. Stimmen von Romy Schneider, ihren Spielpartnern, ihren Filmrollen und Wegbegleitern treffen auf Chansons des 20. Jahrhunderts und lassen eine filigrane Raumkomposition entstehen.

Die vielen Facetten Romy Schneiders zwischen Glamour und Tragödie, zwischen Sehnsucht und Idealisierung, zwischen künstlerischer Exzellenz und tiefem Leid werden in dem Abend aufgegriffen. Die Chansons knüpfen an den Widersprüchen der Figur Romy Schneiders an und vereinen die großen Themen der Menschheit in musikalischer Expression.

Jakob Gühring interpretiert vielsprachig und musikalisch virtuos Chansons von Yves Montand, Nino Ferrer, Paolo Conte und vielen weiteren an Klavier, Gitarre und Akkordeon, wie es ihm mit seinem ersten schauspielerisch-musikalischen Projekt „L ́homme et la musique“ vor begeistertem Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz gelungen
ist.

Nach Motiven aus „Soudain Romy Schneider“ von Guillaume Poix (Verlag Théâtrales, 2018).

Der Eintritt ist frei, eine Spende erfreut

Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung/ Anmeldung per E-Mail erforderlich

Kontakt
Joachim Borner
Pojekthof Karnitz e.V. , Karnitz 9, 17154 Neukalen
E-mail: jborner@kmgne.de

Mi 02.09. Karnitz-Vinyl

test 4

Musikalisches Wohnzimmer mit eigenen Schallplatten 19 Uhr

Unsplash – ©Yanko Peyankov

Mi. 2. September, 19 Uhr, Musikalisches Wohnzimmer mit eigenen Schallplatten, Tapes, CDs

Hier werden einzelne Alben vorgestellt und genossen, eingebunden in Geschichten, die damit verbunden sind;

Jedes Lied – welches gespielt werden soll – braucht seine kleine Geschichte, warum es einem bedeutsam ist oder mal wichtig war. Dies könnte eine besondere Art der Begegnung sein.Es kann einen persönlichen aber auch eher allgemeinen Bezug zum Stück geben. Jede Art Musik sei erlaubt. Es geht um einzelne Lieder, auch ganze Alben können vorgestellt werden.
Vielleicht kann jeder Abend unter einem anderen Motto stehen.
Ein fester Programmteil jeder Veranstaltung sollte eine kleine Tanzrunde sein, die “Minidisco”!
Und auf der Bühne wäre bestimmt ein guter Platz zum Sitzen und Hören, so dass für jeden etwas dabei ist, ob aktiv tanzend oder eher rezeptiv.

Der Eintritt ist frei, eine Spende erfreut.
Anmeldung per E-Mail erforderlich

Kontakt
Joachim Borner
Pojekthof Karnitz e.V. , Karnitz 9, 17154 Neukalen
E-mail: jborner@kmgne.de

So 23.08. Chronos – Fluss der Zeit

test 4

Der große Dokumentarist des europäischen Ostens zieht Bilanz und bricht doch wieder neu auf | 17.00 Uhr

Ein Film von Volker Koepp am Sonntag, 23.08. um 17.00 Uhr in Karnitz,
in Anwesenheit von Volker Koepp

„Strom, alleine immer kann ich dich lieben nur …“ (Johannes Bobrowski: Sarmatische Zeit)

Der Fluss Chronos, antiker Name der Memel, durchfließt die Region Sarmatien. Ihm folgt Volker Koepp auf der Suche nach den Schicksalen der Menschen, die an diesen Ufern leben – und kehrt dabei immer wieder zu jenen zurück, die seine früheren Filme geprägt haben. Doch „Chronos – Fluss der Zeit“ ist auch das Porträt einer Region im Wandel. Über fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten. Die russische Invasion der Ukraine, die Covid-19-Pandemie prägen das Erleben genauso wie sowjetische Vergangenheit und die Narben, die der Holocaust in den Gemeinschaften hinterlassen hat.

Auf den Spuren der Gedichte von Johannes Bobrowski drehte Volker Koepp 1972 seinen ersten Film im historischen Landschaftsraum östlich der Weichsel zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, in der Spätantike „Sarmatien“ genannt. Eine Welt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum sowjetischen Imperium gehörte. Später drehte Koepp in dieser Gegend mit „Kalte Heimat“ (1994), „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ (1998) oder „In Sarmatien“ (2013) einen ganzen Zyklus von Filmen. Es ging um Begegnungen mit Menschen, ihrem Alltag, ihren von politischen Umbrüchen geprägten Biografien, um nationalsozialistischen Terror, die Ermordung der Jüdinnen und Juden, stalinistische Verfolgung und Hoffnungen auf gesellschaftliche Veränderungen. „Chronos – Fluss der Zeit“ fügt diesen Geschichten ein neues, entscheidendes Kapitel hinzu – als filmische Montage, in der sich Vergangenheit und Gegenwart fragmentarisch verbinden.

Deutschland 2026, 198 Min.,
mehrsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Regie & Buch: Volker Koepp

Volker Koepp möchte sich besonders bei den Protagonist:innen bedanken: Volha Hapeyeva, Anetta Kahane, Tanja Hoggan-Kloubert und Chad Hoggan mit Alma, Charly, Martha, Tanja Demchenko, Halyna Yeromina, Lina und Vassyl Hryhoriychuk, Maria, Mychailo, Volodymyr und Hanna Chudakevych
Ana-Felicia Scutelnicu und Javier Palicio mit Petru und Carmen, Dragoș, Scutelnicu , Debora Fiora , Gabriel Hageni

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro

Sa 03.10. Die allerletzte Blume

test 4

Lustvolle und bildstarke Theaterinszenierung | 20 Uhr | Einlass ab 19 Uhr

Sa. 03. Oktober, 20.00 Uhr von und mit Gilbert Meyer

Ausgangspunkt des Theaterstücks ist die Bildparabel „The last flower“ geschrieben und gezeichnet von James Thurber im Jahre 1939.
Der Autor hatte diese Geschichte für seine Tochter (die damals sieben Jahre alt war) zu Beginn des Zweiten Weltkrieges geschrieben, mit der „brennenden“ Hoffnung, daß ihre Welt einmal besser sein wird als seine eigene.
Die Geschichte erzählt uns von der Lage nach dem zweiten Weltkrieg, als Alles am Boden zerstört war und die Liebe die Erde verlassen hatte … Vor diesem Hintergrund entdeckt ein junges Mädchen eine Blume, welche für die Zuschauer zum Symbol der Hoffnung wird. Die Blume und die Liebe werden wieder aufblühen und das Leben breitet sich wieder in alle Richtungen aus …
Diese Theaterinszenierung wird von Gilbert Meyer lustvoll und bildstark mit Hilfe der zeitgenössischen Kamishibai * Kunst erzählt.

Dauer: ca. 40 Minuten
Publikum: ab 6 Jahre, Familien und Erwachsene
gespielt in französisch und deutsch (leicht verständlich)

Der Eintritt ist frei, eine Spende erfreut

Reservierung/ Anmeldung per E-Mail erforderlich

Kontakt
Joachim Borner
Pojekthof Karnitz e.V. , Karnitz 9, 17154 Neukalen
E-mail: jborner@kmgne.de

* Ein „Kamishibai“ ist ein japanisches „Papiertheater“, bestehend aus einem Holzrahmen mit Flügeltüren, in dem Bildkarten nacheinander präsentiert werden. Es dient als Erzähltheater zur bildgestützten Darstellung von Geschichten, wobei der Erzähler die Karten einzeln wechselt, um den Inhalt lebendig zu vermitteln.

Mi 03.06. Karnitz-Vinyl

test 4

Musikalisches Wohnzimmer mit eigenen Schallplatten 19 Uhr

Unsplash – ©Yanko Peyankov

Mi. 3. Juni, 19 Uhr, Musikalisches Wohnzimmer mit eigenen Schallplatten, Tapes, CDs

Hier werden einzelne Alben vorgestellt und genossen, eingebunden in Geschichten, die damit verbunden sind;

Jedes Lied – welches gespielt werden soll – braucht seine kleine Geschichte, warum es einem bedeutsam ist oder mal wichtig war. Dies könnte eine besondere Art der Begegnung sein.Es kann einen persönlichen aber auch eher allgemeinen Bezug zum Stück geben. Jede Art Musik sei erlaubt. Es geht um einzelne Lieder, auch ganze Alben können vorgestellt werden.
Vielleicht kann jeder Abend unter einem anderen Motto stehen.
Ein fester Programmteil jeder Veranstaltung sollte eine kleine Tanzrunde sein, die “Minidisco”!
Und auf der Bühne wäre bestimmt ein guter Platz zum Sitzen und Hören, so dass für jeden etwas dabei ist, ob aktiv tanzend oder eher rezeptiv.

Der Eintritt ist frei, eine Spende erfreut.
Anmeldung per E-Mail erforderlich

Kontakt
Joachim Borner
Pojekthof Karnitz e.V. , Karnitz 9, 17154 Neukalen
E-mail: jborner@kmgne.de

Sa 22.08. Unsere Kuh brennt durch

test 4

Ein theatralisches Feuerwerksspektakel | 20 Uhr | Einlass ab 19 Uhr

Sa. 22. August, 20 Uhr

Was passiert, wenn ein Tüftler, eine Kuh und ein brandaktuelles Klimathema aufeinandertreffen? Genau: Es wird explosiv …
Die beiden norddeutschen Originale Vadder und Mudder Schulten stürzen sich in ein urkomisches Chaos: Während Vadder Schulten besessen an seiner „Zündmaschine“ tüftelt, bleibt die Kuh ungemolken – und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Was als harmloser Versuch beginnt, gerät zunehmend außer Kontrolle … sehr zum Leidwesen seiner Frau Mudder Schulten.

Eine schräge Feuerwerk-Burleske, die Humor, Theater und Klimadiskurs raffiniert miteinander verbindet. Wenn Methan, Milchkannen und „Zündmaschinen“ aufeinandertreffen, wird aus Wissenschaft plötzlich Funkenflug. Sprühende Gartenfontänen, flammende Gerätschaften – und eine Kuh, die im doppelten Sinne „durchbrennt“.

Der Eintritt ist frei, eine Spende erfreut

Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung/ Anmeldung per E-Mail erforderlich

Kontakt
Joachim Borner
Pojekthof Karnitz e.V. , Karnitz 9, 17154 Neukalen
E-mail: jborner@kmgne.de