Sa 22.06. Kultur Gut Land Karnitz

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Mittsommer Remise | 13.00 -21.00 Uhr

Mittsommerremise – 22.  Juni 2024 von 13.00 bis 21.00 Uhr

Vormals gehörte es zum Lelkendorfer Besitz und formte mit seinen Bäuer*innen Landschaft und Lebensweise im Flecken. Die Bäuer*innen gehörten zum dritten Stand, der die Basis für den Reichtum des ersten und zweiten Standes, Klerus und Adel, erarbeitete und für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sorgte. Obwohl die Bäuer*innen diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe erfüllten, war ihr Ansehen niedrig.
So war es.

Heute ist es die Dorfgemeinschaft am Gut Karnitz und Bodendenkmal.
Das Areal ist Experimentierraum für moderne, sich verändernde Lebensweisen – so wie der Gutshauskeller Probenraum für Musik ist. Eine Kunsthalle mit Ausstellungen, Theater und Konferenzen wetteifert mit dem Karnitzer Gartenlokal um Aufmerksamkeit und beherbergt Residenzen von Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Der Klimagarten ringsum, der das Gartenlokal und die Gäste versorgt, probt mit Terra Preta ebenfalls Veränderungen. Geheizt wird mit Sonne und Holz, körperliche Arbeit wird wertgeschätzt, wenn dabei auch der Kopf beansprucht wird.

Zur Remise geschieht einiges:

Zur Remise geschieht einiges: Christian Kabuß ist dem Karnitzer Projekt aktuell und seit langem als Künstler verbunden:  Im Zentrum seiner Ausstellung stehen großformatige Bilder, die im Umfeld des Karnitzer Peenegebietes entstanden.

Im „Karnitzer Gartenlokal“ überraschen fränkische Kuchenspezialitäten, Gartensalate, Lammbällchen, Cidre und selbstgebackene Sauerteigbrote. Und wenn mensch nach oben zum Gutshaus-Keller geht, in dem selbstgemachte Musik stattfindet, läßt sich an Boulewettbewerben teilnehmen oder – zuschauend – das Regelsystem erahnen.

Kontakt
Martina Zienert

Mittsommer Remise

Mi 19.06. Wild- und kultivierte Kräuter

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Regionale Küche | Projekthof Karnitz | 18.30 Uhr

Regionale Küche – Gemeinsam Geschmack erleben in geselliger Runde, auf Spenden- und Mitbringbasis, 19. Juni , 18.30 Uhr

Im Karnitzer Gartenlokal verhandeln wir gerne Themen, in denen Natur und Kultur sich begegnen. Nicht von ungefähr kommen soziale, politische und ökologische Phänomene wie Klimawandel, Globalisierung, Migration, Kolonialisierung, Kapitalismus, aber auch sinnlich Erfahrbares, meist aus dem Garten, auf den Tisch. Und wir lernen, wie uns Kochen verbindet: mit Pflanzen und Tieren, mit der Erde und den Bauern, unserer Geschichte und Kultur und natürlich mit den Menschen, mit denen und für die wir kochen und mit denen wir Tisch- und Esskulturen erproben.

Ab dem 19. Juni laden monatlich wir zum Austausch von verantwortungs- und genussvollen Essen jeweils zu 18.30 Uhr ein.

Der 19. Juni  geht der Frage nach, was die wichtigsten Zutaten für die regionale Küche sind. Ein besonderes Highlight sind zu dieser Jahreszeit die Wild- und kultivierten Kräuter, die sich bestens für Genüssliches eignen: Auf den Tisch kommen Wildkräuterbuffets, Kräutersirupe für Cocktails, Aufgüsse mit Wodka, Kräutern und Blumen, (Wild)Kräuterpestos, Teemischungen aus getrockneten Kräutern …

Eingeladen sind alle Interessierten an Küche mit politischem Hintergrund.

Anmeldung und Infos
Martina Zienert
mzienert@kmgne.de

Sa 12.10. Dann gehste eben nach Parchim – Preview

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Dokumentarfilm von Dieter Schumann | 19.30 Uhr

Von der Leidenschaft des jungen Theaters
19.30 Uhr, anschließende gesellige Gesprächsrunde mit Dieter Schumann

Lange haben Gesa und Arikia um einen Platz an einer Schauspielschule gekämpft. Nach ihrer Ausbildung landen sie auf keiner der großen Bühnen, sondern bekommen ihr erstes Engagement an einem kleinen Theater in der mecklenburgischen Provinz. Der Film begleitet die jungen Frauen während der ersten zwei Jahre, erzählt von ihren Hoffnungen und Zweifeln, den inneren und äußeren Widerständen. Mit und durch das Wachsen der Protagonistinnen wird auch der Film zur Hommage des Theaters an sich.

Deutschland 2024
Regie: Dieter Schumann
93 Min

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro, erm. 3,- Euro

Gefördert durch den Bürgerfonds Kultur des Land Mecklenburg-Vorpommern

So 16.06. Yoga Brunch regional

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Yoga Brunch | Projekthof Karnitz | 10.00 Uhr

Eine Entdeckungsreise durch die Mecklenburgische Schweiz

Versteckte Orte werden auf der Tour des „Yogabrunch Regional“ vorgestellt. An diesen besonderen Orten wird gemeinsam Yoga geübt und die Yoga-Klasse nimmt die Besonderheiten der Orte thematisch auf. Nach dem Yoga wird zusammen gebruncht.

Die Köch*innen der jeweiligen Location bereiten mit Produkten aus der Mecklenburgischen Schweiz einen „Brunch Regional“ vor.

Am 16.06. findet von 10.00 bis 13.00 Uhr der Yogabrunch auf dem Projekthof Karnitz statt, wunderschön gelegen an der Peene. Für die Yoga-Praxis, die alle Level anspricht, wird die wunderschöne Obstbaumwiese und bei schlechtem Wetter die Kunst- und Gartenhalle genutzt.
Die Karnitzer Köchinnen zaubern aus den ersten Gemüsekulturen eine frische grüne Küche und erklären, was sie gemacht haben, wo gepflückt wurde und was sie dabei gedacht haben.

Der Yoga-Brunch kostet  31,00 Euro und die Tickets können hier gekauft werden.

Kontakt
Martina Zienert

08.-09.06. Hereinspaziert durch die Klimafarming-Gartentür

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Offene Gärten | Projekthof Karnitz | 10.00 -18.00 Uhr

In den vergangenen Jahren ist viel passiert, hoffnungsvoll zu bleiben fällt schwer. Doch ohne Hoffnung kann etwas Neues kaum beginnen. So möchten wir wieder eine Tür aufmachen, und zwar die Karnitzer Klimafarming-Gartentür, einen Ort, an dem wir vorher nicht genau wissen, was uns erwartet.

In und über unser Tun auf dem Projekthof verknüpfen wir alte Traditionen mit neuen Erkenntnissen, wie zum Beispiel Terra Preta, samenfeste Sorten, Agroforstsysteme, Wasserretentionsbecken und nicht zuletzt Trockentrenntoiletten, alles für eine regenerative Garten- und Agrikultur.

Kontakt
Martina Zienert

Offene Gärten in Mecklenburg Vorpommmern

Mi 08.05. Exodus

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Ein Meisterwerk von Otto Preminger | 19.00 Uhr

Ein Meisterwerk von Otto Preminger, das man nicht oft genug sehen kann und das viel zu selten gezeigt wird. 19.00 Uhr, in synchronisierte Fassung

Exodus ist ein US-amerikanischer fast dreieinhalbstündiger Monumentalfilm aus dem Jahr 1960 und liefert quasi die Vorgeschichte zur Staatsgründung Israels und erinnert daran, wie nach der Shoah aus dem britischen Mandatsgebiet Israel geworden ist.

Der Film mischt – genau so wie Leon Uris in der Romanvorlage – historische Ereignisse mit fiktiven Handlungssträngen.

Zypern, 1947: Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges kommen Juden aus aller Welt, darunter viele Holocaust-Überlebende, in die britische Kolonie, um von dort nach Palästina überzusetzen. Die Briten, die das Mandat für Palästina übernommen haben, verweigern ihnen jedoch die Ausreise und so landen die rund 300.000 Flüchtlinge in Internierungslagern. Die amerikanische Krankenschwester Kitty Fremont (Eva Marie Saint) arbeitet als Freiwillige in einem der Lager, wo sie den radikalen, jüdischen Untergrundkämpfer Ari Ben Gannan (Paul Newman) kennenlernt. Dieser will zusammen mit mehreren hundert anderen Flüchtlingen aus dem Camp entkommen und an Bord der „Exodus“ gelangen, die sie ins gelobte Land bringen soll. Als die britische Besatzungsmacht das Ablegen des Schiffes verhindert, treten die Juden in den Hungerstreik…

Zum Weiterlesen Eine beeindruckende Beschreibung menschlicher Schwächen in einem weltweiten Konflikt

Trailer

Regie: Otto Preminger
Drehbuch: Dalton Trumbo
Kamera: Sam Leavitt
Schnitt: Louis R. Loeffler
Musik: Ernest Gold
mit Paul Newman, Eva Marie Saint, Ralph Richardson, Peter Lawford, Lee J. Cobb, Sal Mineo, John Derek, Hugh Griffith, Gregory Ratoff, David Opatoshu uva.

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 7,- Euro, erm. 5,- Euro

Sa. 27.04. Heute Weder Hamlet

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Theater | Projekthof Karnitz | 19.00 Uhr

Sa. 27.04.  19.00 Uhr

Die Vorstellung „Puppe und Dauerwurst“ wurde abgesagt. Der Vorhangzieher Ingo Sassmann bekommt so unverhofft die Möglichkeit, dem Publikum mit viel Witz und Charme zu erzählen, was für Ihn das Wichtigste im Theater ist: die Kunst des Vorhangs. Das Publikum, dass hoffentlich sitzen bleibt, darf eintauchen in die faszinierende Theaterwelt Ingo Sassmanns. Tieftraurige Anekdoten und magische Momente verwandelt die Scheinwelt des Theaters für die Dauer der Vorstellung zum Zentrum der Welt. Sassmann hat vor Jahren selbst an verschiedenen Theatern als Schauspieler Hamlet gespielt.

Nun muss er Hamlet, abgeschoben auf die Seitenbühne als Vorhangzieher ertragen.

Was vor und hinter dem dunkelroten Vorhang mit Fahne, Königsstuhl, Leiter passiert, ist von anmutig unpreußischer Genauigkeit.

 

Regie: Jens Schmidl
Autor*in: Rainer Lewandowski
Besetzung: Matthias Horn, Engagements in zahlreichen Kompanien und Theatern, vorrangig im Freien Theaterbereich, u. a. am Monbijoutheater Berlin, SINT Kollektiv, Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf, Teatro FABRIK AZZURRO Meran/Südtirol, Posttheater Berlin/Tokio/New York, Stadttheater Heilbronn, Theater Globe Berlin, Theater an der Ruhr Mülheim, Theater Konstanz, Neues theater Halle/Saale, Staatstheater Cottbus, Media Bühne Hamburg, Theater Neustrelitz etc. Sprecher für zahlreiche Computerspiele und diverse Hörfunkfeatures

 

Der Eintritt ist frei, eine Spende erfreut.
Anmeldung per E-Mail erforderlich.

Fr 07.06. Entdeckungsreise in die Waldmoore

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Wanderung | 17.00 Uhr

Fr. 07.06. um 17 Uhr mit Almut Mrotzek,  Moorzentrum Greifswald, Norbert Templin, Förderverein Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Dr. Joachim Borner , KMGNE

Es gibt so viele schöne, traurige und schaurige Legenden zum Moor. Dann gibt es die trockengelegten Flächen und bald welche, die wieder nass sein werden.

Und dann gibt es Moor. Pures Moor. Moor „mit was drin“ und Moor im Wald. Moor mit Vergangenheit und Moor mit Menschengeschichte – sprich, wie Mensch mit dem Moor lebte und darin lebt.

Bei der Wanderung zu Waldmooren wird das alles zur Sprache kommen. Zweieinhalb Stunden etwa gehen wir zu verschiedenen Standorten, hören Biologisches und Geschichtliches, nehmen einen Schluck aus der Flasche und einen Kaffee aus der Kanne und haben zum Schluss auf dem frischgedeckten Waldboden ein Picknick.

Anmeldung und Infos
Joachim Borner
jborner@kmgne.de

31.03. Vermeer – Reise ins Licht

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Ein Film von Suzanne Raes | 19.00 Uhr

Ein Dokumentarfilm von Suzanne Raes, 19.00 Uhr

Der Maler des Lichts, der selbst im Dunkel bleibt: Suzanne Raes beobachtet die Entstehung einer einzigartigen Vermeer-Ausstellung im Amsterdamer Rijks­museum, die die Faszination für Kunst spürbar macht / Britta Schmeis, epd Film

Als Gregor Weber als kleiner Junge zum ersten Mal ein Gemälde des niederländischen Barock-Malers Johannes Vermeer sieht, lässt ihn der Anblick die Besinnung verlieren. Ein Moment, der sein ganzes Leben bestimmte. Heute zählt Gregor Weber zu den bedeutendsten Vermeer-Experten und Kunsthistorikern der Welt. Im 17. Jahrhundert schuf Vermeer ganze Universen in einer schmalen Raumecke, seine Meisterschaft stellt die Kunstgeschichte bis heute vor ungelöste Rätsel. Perspektive, Komposition, der farbige Schatten: Vermeer ist bekannt für die Magie des konturlosen Zeichnens. Er schuf das „Mädchen mit dem Perlenohrring“ oder die „Straße in Delft“.

Kurz vor seiner Pensionierung steht Gregor Weber vor seiner wichtigsten Aufgabe: die größte Vermeer-Ausstellung aller Zeiten soll er für das renommierte Amsterdamer Rijksmuseum kuratieren. Doch Vermeers Gemälde sind heute über den gesamten Globus verstreut. Und kurz vor der Eröffnung behaupten amerikanische Wissenschaftler, dass eines der zentralen Bilder überhaupt nicht von Vermeer stamme..

Suzanne Raes Dokumentarfilm ist ein Faszinosum: gebannt wie von einen Krimi verfolgt man die Entstehung einer Ausstellung, versinkt wie ihre Protagonisten in der Anschauung reiner Schönheit und radikal formalistischer Konstruktion. VERMEER – REISE INS LICHT lässt uns eintauchen in eine Welt der Bilder, die voller Geschichte, voller Wirklichkeit stecken, und deren Oberflächen wie ein schöner Körper mit größtmöglicher Behutsamkeit berührt werden. So gelingt dem Film ein heute selten gewordenes Geschenk: einen Moment der Zeit, der uns mit einer längst rätselhaft gewordenen Vergangenheit verbindet..

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro, erm. 3,- Euro

Credits
Regie: Suzanne Raes
Mit: Gregor J.M. Weber, Pieter Roelofs, Abbie Vandivere, Jonathan Janson
Niederlande 2023, 79 Minuten

Trailer

31.03.+01.04. Kannawoniwasein

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Noch schöner als Tschick | jeweils 15.00 Uhr

Ostersonntag 31.03. und Ostermontag 01.04. jeweils 15.00 Uhr

Roadmovie „Kannawoniwasein“: Noch schöner als Tschick

Wiese, Wald, Baum und ein Unsinn, der sich gewaschen hat: Im Film „Kannawoniwasein“ gehen zwei Kinder auf abenteuerliche Reisen. Ekkehard Knörer/taz

Die Macher von RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN und MEIN LOTTA-LEBEN haben gemeinsam einen neuen großen Spaß für die ganze Familie geschaffen. Basierend auf der gleichnamigen, mehrfach ausgezeichneten Buchreihe von Martin Muser inszeniert Regisseur Stefan Westerwelle (INTO THE BEAT) ein spannendes Roadmovie über Mut, Selbstvertrauen und die Kraft von Freundschaft. Neben den überzeugenden Nachwuchstalenten begeistern Mirja Boes, Rapper Eko Fresh, Leslie Malton, Gisa Flake und Heiko Pinkowski – sowie Tim Gailus aka Timster mit einem witzigen Gastauftritt.

Finn hat ganz schön Pech. Erst fällt die Paddeltour mit seinem Vater ins Wasser, dann wird er im Zug nach Berlin auch noch beklaut. Obendrein glauben dem Zehnjährigen weder die Schaffnerin noch die anrückende Polizei, dass sein Rucksack mitsamt der Fahrkarte verschwunden ist. Kannawoniwasein!

Zum Glück trifft er die abenteuerlustige Jola, die kurzerhand einen klapprigen Traktor kapert. Eine aufregende Reise ans Meer beginnt, auf der eine dreiste Rockerbande, ein echter Wolf und viele weitere faustdicke Abenteuer auf die beiden Ausreißer warten.

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro, erm. 3,- Euro

Credits
Regie: Stefan Westerwelle
Darsteller: Miran Selcuk, Lotte Engels, Ekrem Bora aka Eko Fresh, Gisa Flake, Heiko Pinkowski, Joachim Foerster, Mirja Boes, Leslie Malton, Florian von Manteuffel, Tim Gailus, Tristan Göbel, Felix von Manteuffel
Deutschland 2023,
  94 min
ab
6 Jahre

Trailer