Fr 06.10. SDG – Seminar

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Nachhaltigkeit für Multiplikatoren*innen
6.Oktober
Seminar
Projekthof Karnitz e.V.

Nachhaltigkeit für Multiplikatoren*innen

6.Oktober

Seminar

Projekthof Karnitz e.V.

Zur Selbstverständigung von Machern und Aktivisten, luden wir zum Austausch und gemeinsamem und kommunikativen Lernen:

– am Freitag, den 6. Oktober 2017
– auf dem Projekthof Karnitz e.V.
– 09:00 – 13:30 Uhr.

• Was ist das qualitativ Neue an BNE – vor den Herausforderungen der „großen Transformation“ und des Anthropozäns, der Gerechtigkeitsfrage und nicht-wissensbasierter Gesellschaftsdiskurse

• Wie lernt sich nachhaltige Entwicklung?

Diese Leitfragen begleiteten den Workshop zur Selbstverständigung von Multiplikator*innen, die sich zum Austausch und gemeinsamem und kommunikativen Lernen auf dem Projekthof Karnitz e.V. am 6. Oktober 2017 trafen. Der Workshop versteht sich als Beginn eines Prozesses der Selbstverständigung von Multiplikatoren aus BNE und globalem Lernen, durch den der Anspruch an problemnahe Gestaltungsfähigkeit ernsthaft verfolgt wird. Dieser Prozess reflektiert die Arbeiten zum Nationalen Aktionsplan (NAP) BNE und die Klausurtagung der LAG BNE. BNE versteht sich dadurch als aktiver Faktor in Prozessen nachhaltiger Entwicklung des Landes. BNE strebt Wirksamkeit an und kann dazu führen, dass sich Einrichtungen, Lernziele und Lernarrangements von BNE selbst verändern müssen.

In den von drei Impulsen angestoßenen Diskussion bildeten sich mehrere Thesen, Fragen und Empfehlungen heraus:

• Wir machen zurzeit Bildung über Nachhaltige Entwicklung. – Welches Bild, welche Alternativen stellen wir uns vor, um zu einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zu gelangen? Welche Strukturen, Arbeitsteilung, Netzwerke werden benötigt?

• Endliche Welt – unendliches Wachstum = Widerspruch. – z.B. Klimafolgen müssen tiefer als systemische Fragen und nicht nur als Erscheinungen, tiefer in BNE behandelt werden.

• Sprache von BNE in Lebensnähe bringen, um Nischendasein zu verlassen und alle Bürger in Stadt und Land zu erreichen.

• Man kann nachhaltig agieren ohne jemals das Wort Nachhaltigkeit zu gebrauchen, da in jedem von uns eine ‚Nachhaltigkeitsinsel’ steckt. Suche nach Methoden, um diese Nachhaltigkeitsinsel zu finden, stärken und auszuweiten (Nichtverschwendung von Ressourcen verinnerlicht in Verhaltensmustern oder Hobbies, z.B. beste Nutzung des Kleingartens).

• „Klimawandel nervt! Ich kann das nicht!“ – Gefühl der Ohnmacht beim Einzelnen. Handlungs- und Resonanzräume schaffen um Selbstwirksamkeit zu erreichen, z.B. mit positiven Beispielen, wo aus Gruppen etwas entstanden ist. Wie bekomme ich gesellschaftlichen Zusammenhalt organisiert?

• Wie kommen wir vom instrumentellen BNE (Problem – Lösung – Umsetzung) zu emanzipatorischen BNE (Einfluss aus transformativen Lernen, Hinterfragen der Denk- und Handlungsmuster, Austausch)? Herausforderung: weniger messbar, längerer Prozess, nicht als Blaupause anwendbar, individuell. Wichtig: Austausch miteinander; an praktischen Bespielen positive Erfahrungen machen, Akzeptanz von Scheitern und dem ergebnisoffenen Suchprozess.

• Was bedeutet die Ausrichtung auf Kompetenzen, insbesondere auf Gestaltungs- und Transformationskompetenz (was ist das) und wie lassen sie sich „bewerten“?

Impulse kamen von Nadine Kaufmann, Konzeptwerk neue Ökonomie, Prof. Dr. Peter Adolphi, Akademie für Nachhaltige Entwicklung M-V, sowie Dr. Joachim Borner, Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH. Neben dem Gastgeber Projekthof Karnitz e.V., waren Teilnehmende vom Ökohaus e.V., dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V / Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern, und der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien – RENN Nord vertreten.

Sie sind an der Zukunft von BNE interessiert? Schreiben Sie uns und werden Sie zu Mitmacher*innen auf dem Weg zu zukunftsfähigen BNE. Seien Sie dabei bei den nächsten Seminaren im Jahr 2018. Vernetzen Sie sich mit dem Projekthof Karnitz und gestalten Sie mit uns Konzepte und Ideen für ein ‚Transformations Camp Karnitz’ im Oktober 2018.

Kontakt: Sina Ribak ribak [at] projekthof-karnitz.de

Do 05.10. Bürgersalon – Tauschen, Teilen, Schenken

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5.Oktober 2017 um 18 Uhr, Projekthof Karnitz

Die Wirtschaftslage wird für vieles verantwortlich gemacht – aber was können wir selbst tun? Ist ‚Tauschen, Teilen, Schenken’ ein möglicher Weg, um Wohlstand & Lebensqualität zu erlangen?Darüber und über Formen von Wirtschaft jenseits des Marktes sprachen wir gemeinsam mit unserem Gästen Nadine Kaufmann (Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.) und Wibke Seifarth (Landkombinat Gatschow e.V.). Sie stellten jeweils ihre Vereine und Aktivitäten vor und im anschliessenden Gespräch kamen folgende Themen auf:

Fragen:

  • Wie werden neue Formen/Konzepte wirtschaftlich relevant?
  • Wie kann selbstbestimmtes Leben + Arbeiten aus der Nische herauskommen, aber dabei nicht die Selbstbestimmtheit verlieren?
  • Wie generiert man eigenes Einkommen und hängt nicht am „Fördertropf“

Stichworte:

  • Mobilität : Mitfahrer / Bürgerbus / Blaue Bänke
  • Therevolutionwillnotbefunded
  • Barrieren für Teilnahme an z.B. Offenen Werkstätten oder Bürgersalon – keine Zeit, andere soziale Situation/Zwänge
  • Privater, individueller Landbesitz vs. Gemeinsamer, gemeinnütziger Landbesitz bzw. Landnutzung -> ganzheitliches Gefüge: Nachhaltigkeit + Artenschutz
  • Entmündigung durch Industrie, Grosskonzerne
  • Vertrauensaufbau
  • Man kommt immer an die Grenzen des Systems. Also muss man das System ändern.

Langfristige, nachhaltige Entwicklungen:

  • Miethäusersyndikat
  • Solidarische LW
  • Union Corp Federation (Vernetzung von Kollektiven und Kollektivbetrieben)

Der Bürgersalon ist teil der Vortrags- und Erzählreihe Zukunftsregion, und findet monatlich an verschieden Orten, im südlichen Mecklenburg-Vorpommern, zum Austausch in der Zukunftsregion Malchin statt.

5.Oktober 2017 um 18 Uhr, Projekthof Karnitz

Informationen: ribak[at]projekthof-karnitz.de

Mo 02.10. Künstlernatur geht spazieren

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Montag den 2. Oktober
um 10.30 und 14.30 Uhr
Waldspaziergang

Montag den 2. Oktober

um 10.30 und 14.30 Uhr

Waldspaziergang

im Rahmen von KUNST HEUTE. Die entstandenen Werke des ‚Malen im Bestand’ Projektes stellt der Künstler Christian Kabuß bei einem Waldspaziergang im Rahmen von KUNST HEUTE vor. Treffpunkt Projekthof Karnitz, wegen Jagdsaison bitte Warnweste mitbringen.

Informationen: christian[at]kabussworks.net

So 01.10. Regional-Brunch – Nachhaltigkeit mit Genuss

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Am 1. Oktober machte die Genossenschaft Meck-Schweizer, die durch den Projekthof unterstützt wird, ihre Idee ganz öffentlich: Sie lud all die regionalen landwirtschaftlichen und ernährungswirtschaftlichen Unternehmen und Projekte mit ihren Produkten zu einem Brunch ein.

Projekthof Karnitz ist mitten drin in der regionalen Initiative: Regionalvermarktung und nachhaltige Ernährungssysteme. Am 1. Oktober machte die Genossenschaft Meck-Schweizer, die durch den Projekthof unterstützt wird, ihre Idee ganz öffentlich: Sie lud all die regionalen landwirtschaftlichen und ernährungswirtschaftlichen Unternehmen und Projekte mit ihren Produkten zu einem Brunch ein – gleich nach dem Erntedankgottesdienst – in die Kirche als öffentlichen Ort – ein.Zum Festessen (was ja gesundes, hochwertiges Essen auch bedeutetet) eingeladen waren in besonderer Weise die Bürger der Region. Sie konnten testen – nein, sie konnten genießen, was es mit Nahrungsmitteln, die auf guten Böden oder in tierfreundlichen Umwelten hergestellt werden, auf sich hat: Wie das so anders schmeckt, wie Geschmack Freude macht und ein Erlebnis sein kann – nicht nur Nahrungsaufnahme. Wie der Genuss noch größer wird, wenn er geteilt wird, wenn er in Gemeinschaft „veredelt“ wird – dadurch, dass man miteinander spricht und sich füreinander interessiert.

Der Projekthof hatte Gerichte beigesteuert und begleitet Meck-Schweizer im kommenden Jahr 2018 mit einer Workshopreihe zu Ernährung: einer verantwortungsvollen Ernährung, die den Schutz und die Pflege der Böden und der darauf siedelnden Arten ebenso im Auge hat, wie die globalen Themen fairer Handels- und Produktionsbedingungen sowie souveräner Ernährungssysteme, die sich den fremdbestimmten Angeboten der Industrien entziehen. Das hat viel mit den SDGs zu tun.

Aktuell wird unter Beteiligung der Meck-Schweizer eine regionale Fleischverarbeitung vorbereitet. Voll ausgestattete Verarbeitungsräume und ein Fleischermeister stehen bereit. Angesprochen sind Tierhalter der Region, die eigene Fleisch- und Wurstwaren produzieren möchten, jedoch nicht die räumlichen Voraussetzungen hierfür haben. Wer ist daran interessiert sich zu beteiligen? Über Rückmeldungen freue sich die Meck-Schweizer:
wollenberg [at] meck-schweizer.de

Zum Regional-Brunch am Erntedanksonntag luden: die Stadt Malchin, die ev. luth. Johanniskirchengemeinde und die Meck-Schweizer Regional-Initiative.

Fr 15.09. U18-Wahlen MV

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An alle <18:  Herzlich Willkommen zur U-18-Wahl – wir sehen uns

Die Bundestagswahlen kurz bevor und um Kinder und Jugendliche an Politik heranzuführen, gibt es am Freitag, 15. September 2017 die U18-Wahl – ein Projekt mit dem LJR M-V.Im Prinzip ist das eine “Wahl” genau wie die Bundestagswahl – das Wahllokal (mit Wahlurne, Wahlkabine, Stiften und Stimmzetteln) befindet sich im BUNDjugend-Beteiligungsbüro in der Friedländer Straße 12, 17033 Neubrandenburg.
An alle <18:  Herzlich Willkommen zur U-18-Wahl – wir sehen uns 🙂

Die Auszählung der Stimmzettel erfolgt öffentlich und durch die jungen Menschen selbst. Die Ergebnisse werden direkt an die Wahlzentrale übermittelt und das Endergebnis noch am U18-Wahltag veröffentlicht.

Kontakt LJRMV

 

Sa 19.08. Bürgersalon “Wem gehört das Land?”

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Am Samstag dem 19.8.2017 fand auf dem Projekthof ein weiterer Bürgersalon statt, diesmal mit dem Thema “Wem gehört das Land”.

Am Samstag dem 19.8.2017 fand auf dem Projekthof ein weiterer Bürgersalon statt, diesmal mit dem Thema “Wem gehört das Land”.

Wir bedanken uns bei: Thomas Krüger (Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion MV), Toni Jaschinski (Geschäftsführer der Agrargesellschaft GmbH Chemnitz und Kandidat der Partei DIE LINKE zur Bundestagswahl 2017), Professor Raúl González (Universidad Academia de Humanismo Cristiano, Forschungsgruppe NIDAS) aus Chile, Bernd Kleist vom regionalen Unternehmensnetzwerk Die Meck-Schweizer, sowie bei Landwirt Bernd Wetzel, für eine interessante und lebhafte Diskussion.

14.-26.08. Internationale Sommeruniversität

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Vom 14. bis 26. August 2017 fand auf dem Campus Karnitz zum neunten Mal die Internationale Sommeruniversität statt und setzt unsere thematische Reihe Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels fort.

Vom 14. bis 26. August 2017 fand auf dem Campus Karnitz zum neunten Mal die Internationale Sommeruniversität statt und setzt unsere thematische Reihe Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels fort.

Umwelt- und NachhaltigkeitswissenschaftlerInnen arbeiten zusammen mit PraktikerInnen aus Film, Neuen Medien und Storytelling. Ihr Ziel ist, Menschen, die sich beruflich mit der Kommunikation von Nachhaltigkeit und Klimathemen befassen, den Zugang zu Neuen Medien und innovativen Kommunikationsformaten zu eröffnen.

Auf die Abschlusspräsentation der Ergebnisse der Sommeruni folgte das grosse internationale Buffet als feierlicher Abschluss.

Mo 07.08. Vorbereitungstreffen zur BUND-Ortsgruppengründung

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Am Abend des 7. August fand in Basedow ein Vorbereitungstreffen zur BUND-Ortsgruppengründung statt.

Am Abend des 7. August fand in Basedow ein Vorbereitungstreffen zur BUND-Ortsgruppengründung statt.

Es wird zwei Ortsgruppen in der Region geben: ” Karnitz/Kummerower See Nord” und “Malchiner See”. Ziel ist es die Gründungen im September feierlich und rechtlich zu beschliessen und somit eine bessere Grundlage für zivilgesellschaftliches Engagement im Bereich Nachhaltige Entwicklung in der Zukunftsregion Malchin zu schaffen.

Mo 24.07. Zweites Treffen zur Bürgerstiftung “Zukunftsregion Malchin”

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Am Abend des 24. Juli 2017 fand auf dem Projekthof Karnitz ein zweites Treffen zur Bürgerstiftung “Zukunftsregion Malchin” statt.

Am Abend des 24. Juli 2017 fand auf dem Projekthof Karnitz ein zweites Treffen zur Bürgerstiftung “Zukunftsregion Malchin” statt, welche sich aktuell in der Gründungsphase befindet. In gemütlicher Runde wurde gemeinsam am Entwurf der Satzung gearbeitet. Es geht jetzt den formalen Weg, so dass eine Bürgerstiftung für unsere Region – von Bürgern für Bürger – sehr bald, also im richtigen Moment kommt.

17.-20.07. Projektwoche des Gymnasiums Fritz Greve mit dem Projekthof Karnitz

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Jugendkongress mit Folgen: Projektwoche des Gymnasiums Fritz Greve mit dem Projekthof Karnitz:  Ideen für einen Youtube-Kanal von Geflüchteten

Jugendkongress mit Folgen: Projektwoche des Gymnasiums Fritz Greve mit dem Projekthof Karnitz:  Ideen für einen Youtube-Kanal von Geflüchteten

Zehn Schülerinnen uns Schüler des Fritz-Greve Gymnasiums haben vom17. Juli – 20. Juli ihr Unterstützungsprojekt für das Jugendkreativfestival durchgeführt. Sie hatten intensiv darüber beraten, was Fremdsein bedeutet, wo überall und wie man sich fremd fühlen kann. Was bietet “der Fremde” an und was die Gemeinschaft der Einheimischen für eine gelungene Integration?

“Wir haben “den Fremden” genommen – aber fast immer den Geflüchteten gemeint. Doch mit dem Ansatz “der Fremde” hatten wir einen tollen Trick: der Geographielehrer, der aus Sachsen kommt und der Gärtner, der die Berliner-Klappe hat – also “welche von uns” – erzählten über Situationen des Fremdseins – auch des unangenehmen Fremdseins hier in MV. Es war der Türöffner für tiefergehendes Verstehen der Situation von Geflüchteten, die “ohne Sprache”, ohne Kenntnis über einheimische Rituale und Symbole in dieser Kultur klarkommen sollen  – und wollen. Jetzt fiel es uns leichter, die vielen verschlossenen, kulturellen Türen unserer einheimischen Gemeinschaft zu entdecken.”

Das Projekt will dem Vorhaben zuarbeiten, einen “Youtube Kanal von Geflüchteten für MV” einzurichten. Dazu produzierten die Jugendlichen eine Interviewreihe mit “Zugezogenen aus weit-weit-weg-Kulturen”, entwarfen “Aha-Plakate” und drehten einen Sketch ab.

“Die Ergebnisse sind toll – im September stellen wir sie vor – im Netz und auf dem Projekthof Karnitz”.