Sa 11.07. Scherbenland

test 4

Revolutionärer Soundtrack | 20.00 Uhr

Ein Film von Lutz Pehnert und Ferdinand Hübner am Samstag 11.07. um 20.00 Uhr in Karnitz

„Scherbenland“ erzählt von einer Band, deren erstes Album mit der Frage begann: „Warum geht es mir so dreckig?“ – und von einer Stadt, die durch ihre Lieder verändert wurde. Anfang der 1970er Jahre wird Kreuzberg zum Experimentierfeld einer Gegenkultur. Mit Songs wie „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, „Alles verändert sich“ und „Der Traum ist aus“ geben Ton Steine Scherben einer Generation eine Stimme. Ihre Musik begleitet Hausbesetzungen, politische Kämpfe und die Suche nach einem anderen Leben.

Der Film folgt den Spuren dieser Zeit und fragt: Was ist von diesem Aufbruch geblieben? Und was passiert, wenn die Hymnen der Scherben auf die Songs der Gegenwart treffen? Im Berlin von heute begegnet „Scherbenland“ Musiker:innen, deren Lieder vom Leben im Kiez erzählen – darunter das Rap-Trio RAPK und die Songwriterin Maike Rosa Vogel. Ihre Musik entsteht aus dem Alltag eines Bezirks, der sich zwischen Mythos, Gentrifizierung und neuer kultureller Energie bewegt. Ein Film über Musik und Poesie als Widerstand – damals und heute. Und über die Frage, ob beides noch immer die Kraft hat, eine Stadt zu verändern.

 

Deutschland 2026, 100 Min.
Regie Lutz Pehnert und Ferdinand Hübner
Protagonist:innen: RAPK, MAIKE ROSA VOGEL

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro

So 21.06. Kultur Gut Land Karnitz

test 4

Mittsommer Remise | 11.00 -20.00 Uhr

Mittsommer Remise – 21.  Juni 2026 von 11.00 bis 20.00 Uhr

Vormals gehörte es zum Lelkendorfer Besitz und formte mit seinen Bäuer*innen Landschaft und Lebensweise im Flecken. Die Bäuer*innen gehörten zum dritten Stand, der die Basis für den Reichtum des ersten und zweiten Standes, Klerus und Adel, erarbeitete und für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sorgte. Obwohl die Bäuer*innen diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe erfüllten, war ihr Ansehen niedrig.
So war es.

Heute ist es die Dorfgemeinschaft am Gut Karnitz und Bodendenkmal.
Das Areal ist Experimentierraum für moderne, sich verändernde Lebensweisen – so wie der Gutshauskeller Probenraum für Musik ist. Eine Kunsthalle mit Ausstellungen, Theater und Konferenzen wetteifert mit dem Karnitzer Gartenlokal um Aufmerksamkeit und beherbergt Residenzen von Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Der Klimagarten ringsum, der das Gartenlokal und die Gäste versorgt, probt mit Terra Preta ebenfalls Veränderungen. Geheizt wird mit Sonne und Holz, körperliche Arbeit wird wertgeschätzt, wenn dabei auch der Kopf beansprucht wird.

Zur Remise geschieht einiges:

Zur Remise geschieht einiges: Christian Kabuß ist dem Karnitzer Projekt aktuell und seit langem als Künstler verbunden:  Im Zentrum seiner Ausstellung stehen großformatige Bilder, die im Umfeld des Karnitzer Peenegebietes entstanden.

Im „Karnitzer Gartenlokal“ überraschen fränkische Kuchenspezialitäten, Gartensalate, Lammbällchen, Cidre und selbstgebackene Sauerteigbrote. Und wenn mensch nach oben zum Gutshaus-Keller geht, in dem selbstgemachte Musik stattfindet, läßt sich an Boulewettbewerben teilnehmen oder – zuschauend – das Regelsystem erahnen.

Kontakt
Martina Zienert

Mittsommer Remise

Sa 20.06. Die jüngste Tochter

test 4

Zärtlich, beobachtend, tief berührend | 20.00 Uhr

Ein Film von Hafsia Herzi am Samstag 20.06. um 20.00 Uhr in Karnitz

Die 17-jährige Fatima ist die jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort. Ihr Lieblingssport ist Fußball, in der Schule hängt sie mit den prahlerischsten Jungs ihrer Klasse ab, und sie hat einen heimlichen festen Freund, der bereits ans Heiraten denkt. Fatima fällt es jedoch zunehmend schwerer zu verbergen, was niemand wissen darf: Ihr Herz schlägt für Frauen. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich für sie eine völlig neue Welt. Hin-und hergerissen zwischen Familientradition, Glauben und ihrem Wunsch nach Freiheit muss Fatima ihren eigenen Weg finden.

DIE JÜNGSTE TOCHTER ist eine Adaption des gefeierten autofiktionalen Debütromans von Fatima Daas aus dem Jahr 2020 und der dritte Spielfilm der französischen Drehbuchautorin und Regisseurin Hafsia Herzi (DU VERDIENST EINE LIEBE, EINE GUTE MUTTER). Mit emotionaler und wahrhaftiger Wucht begleitet der Film das sexuelle Erwachsenwerden einer jungen Frau und ihre Suche nach einem Platz in der Welt. Zum großen Teil mit Laiendarsteller:innen besetzt, mit Zärtlichkeit und Fingerspitzengefühl inszeniert, aber ohne Scheu vor Tabubrüchen, gelingt Hafsia Herzi ein Instantklassiker des Queer Cinema in der Tradition von Abdellatif Kechiches BLAU IST EINE WARME FARBE, Céline Sciammas PORTRÄTEINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN und Barry Jenkins MOONLIGHT.

In ihrer ersten Rolle vor der Kamera feiert Nadia Melliti mit ihrer kraftvoll zurückhaltenden, atemberaubenden Darstellung einen fulminanten Einstieg in die Schauspielerei. Bei den 78.Internationalen Filmfestspielen von Cannes, wo der Film bei seiner Uraufführung zwölfminütige Standing Ovations erhielt, wurde sie mit dem Preis für die beste Darstellerin ausgezeichnet. Der Film gewann außerdem die Queer Palm.

Frankreich, Deutschland 2025, 108 Min.
Regie  Hafsia Herzi
Drehbuch  Hafsia Herzi
Buchvorlage  Fatima Daas
Kamera  Jérémie Attard
Musik  Amine Bouhafa

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro

13.-14.06. Hereinspaziert durch die Klimafarming-Gartentür

test 4

Offene Gärten | Projekthof Karnitz | jeweils 10-18h

Offene Gärten, Sa 13.06.  und So 14.06.  jeweils 10.00 -18.00 Uhr

In den vergangenen Jahren ist viel passiert, hoffnungsvoll zu bleiben fällt schwer. Doch ohne Hoffnung kann etwas Neues kaum beginnen. So möchten wir wieder eine Tür aufmachen, und zwar die Karnitzer Klimafarming-Gartentür, einen Ort, an dem wir vorher nicht genau wissen, was uns erwartet.

In und über unser Tun auf dem Projekthof verknüpfen wir alte Traditionen mit neuen Erkenntnissen, wie zum Beispiel Terra Preta, samenfeste Sorten, Agroforstsysteme, Wasserretentionsbecken und nicht zuletzt Trockentrenntoiletten, alles für eine regenerative Garten- und Agrikultur.

Kontakt
Martina Zienert

Offene Gärten in Mecklenburg Vorpommmern

13.06. Bat Kingdom – Willkommen im Fledermausland

test 4

Offene Gärten | Projekthof Karnitz | jeweils 10-18h

Braunes Langohr, © Paul Blei

Samstag, 13. Juni,  21.30 Uhr

Tauchen Sie mit uns in die Dämmerung und in die faszinierende Welt der Fledermäuse ein.

Fledermausexperte Paul Blei nimmt uns mit in die Welt unserer heimischen Fledermäuse.

Karnitz Garden ist Heimat für mehr als 8 Fledermausarten, die alle eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen: Zwerg-, Mücken-, Rauhaut- und Breitflügelfledermaus, der Kleinabendsegler, die Wasser- und Fransenfledermaus, der Nyctalus und das Braune Langohr.

 

Kontakt
Martina Zienert

Offene Gärten in Mecklenburg Vorpommmern

13.-14.06. FriedensPalmen – oder wenn Obst und Gemüse plötzlich Theater spielen

test 4

Ausstellung | Palmen Schnitz-Workshop | jeweils 10-18h

Marlis Hirsche und Oliver Dassing – Vernissage und Workshop am 13. + 14.6.2026 von 10 – 18 Uhr

Was mit liebevoll angerichteten Frühstückstellern begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem ganz eigenen kleinen Universum: Seit vielen Jahren gestaltet die Berliner Künstlerin und Theatermacherin Marlis Hirche fantasievolle Bilder aus Obst und Gemüse – mal grafisch, mal poetisch, mal dramatisch, aber immer mit einer guten Portion Humor.

Und ein Motiv taucht immer wieder auf: die Palme.

Kein Zufall. Seit 1991 reist Marlis Hirche regelmäßig auf die Atlantikinsel La Gomera. Die dort allgegenwärtigen Palmen wurden für sie zu einem Sinnbild für Sehnsucht, Frieden und Lebenskraft. In vielen Kulturen gilt die Palme als Symbol für Freiheit und als „Baum des Lebens“ – Gedanken, die bis heute in ihren Arbeiten sichtbar werden.

Vor rund vier Jahren begann daraus ein ungewöhnliches Ritual zu entstehen: Jeden Sonntag gestaltet Marlis Hirche eine neue „Friedenspalme“ aus Obst und Gemüse. Der kreative Prozess beginnt oft schon morgens um 5:00 Uhr. Während draußen noch alles still ist, entstehen in der Küche essbare Miniaturwelten aus Möhren, Gurken, Radieschen oder Melonen. Was zunächst spielerisch wirkt, hat zugleich etwas Meditatives: Die Arbeiten entstehen intuitiv, beinahe wie improvisiertes Theater auf einem Teller.

Unterstützt wird Marlis Hirche inzwischen von ihrem Partner Oliver Dassing – im Leben ebenso wie auf der Bühne – gemeinsam bilden sie die Theater-Company „Die Pyromantiker Berlin“. Oliver Dassing ergänzt die Palmenbilder mit geschnitzten Stühlen, Tischen und kleinen Figuren aus Gemüse. Besonders Kinder begeistert die Idee, dass man hier einen Stuhl nicht nur anschauen, sondern tatsächlich aufessen darf.

Die fertigen Arrangements werden fotografiert und jeden Sonntag an einen stetig wachsenden Kreis von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern verschickt. Viele antworten mit spontanen Assoziationen, kleinen Geschichten oder sogar Gedichten.

Nun verlassen die sonntäglichen „Friedens-Palmen“ erstmals den digitalen Raum und werden öffentlich gezeigt. Im Rahmen der „Offenen Gärten Mecklenburgs“ präsentieren Marlis Hirche und Oliver Dassing am 13. und 14. Juni im Projekthof Karnitz e.V. ihre erste Ausstellung. Zwischen 10 und 18 Uhr entstehen dort live neue „Palmenteller“ aus Obst und Gemüse. Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich eingeladen, mitzuschneiden, mitzugestalten und mitzuspielen – beim ersten Palmen Schnitz-Workshop. Und vielleicht endet alles – ganz passend – mit einer großen gemeinsamen Suppe.

Auffällig ist, wie sich die Arbeiten im Laufe der Zeit verändert haben: Die „essbaren Bildwelten“ wurden immer theatralischer, detailreicher und erzählerischer. Fast jedes Motiv enthält inzwischen ein kleines Zebra – das Symbol der Theatergruppe. Manchmal springt es sofort ins Auge, manchmal versteckt es sich zwischen Sellerie, Gurkenscheiben und Palmwedeln.
Inzwischen wächst das Projekt immer weiter: Ein Instagram-Auftritt ist in Vorbereitung, ebenso ein Jahreskalender und ein kleines Buchprojekt. Oder anders gesagt: Diese Palmen haben längst Wurzeln geschlagen.

Die Ausstellung ist bis Anfang Juli im Projekthof Karnitz zu sehen.

Friedenspalmen
Idee: Marlis Hirche
Gestaltung: Marlis Hirche & Oliver Dassing
Fotos: @dassing
Material: Obst, Gemüse und Spielsachen
Die Pyromantiker Berlin
0171 3789808
post@feuerwerktheater.de
www.feuerwerktheater.de

Kontakt
Martina Zienert

Mi 10.06. Klimafarming und andere „Moden“ in der Landschaft

test 4

Erfahrungsaustausch | 19.00 Uhr

Erfahrungswerkstatt um 18 Uhr

mit Meck-Schweizer GmbH, Hof Uhlenkrug GbR, Projekthof Karnitz e.V.
Moderation und Input: Dr. Joachim Borner

Nass und sumpfig und Wildniss – und jetzt Rapsgelb mit Mais und Weizen auf großen Schlägen – und morgen, wenn wieder das Wasser hier gehalten wird – wie sieht der Garten, das Feld, der Wald, das Dorfbiotop, die Landschaft aus?

In der Werkstatt werden Erfahrungen und Wissen zu den folgenden Themen vermittelt

Agroforste als System zur Klimaanpassung (und Artenvielfalt): Vorstellung des Konzepts und der praktischen Umsetzung in Gessin.

Wasserrückhalt und Pufferung von Zu- und Abfluss im Gartenlandschaftsbereich Karnitz

Permakultur und Pflanzenkohle
Bürgerwissenschaft und Monitoring  Was wir erreichen wollen und wie wir die Fortschritte wissenschaftlich begleiten

Für wen ist die Veranstaltung geeignet?

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer:innen, Künstler*innen, Naturfreunde sowie an alle, die sich für nachhaltige Entwicklungen in der Landschaft interessieren und aktiv an deren Gestaltung mitwirken möchten.

Es gibt neben Kaffee, Tee, Saft einen Nachmittagsimbiss.

Die Weiterbildung ist kostenfrei

Kontakt und Anmeldung
jborner@kmgne.de

Sa 06.06. Die reichste Frau der Welt

test 4

Eine perfekt passende Isabelle Huppert. Satirisch, aktuell und scharfzüngig | 20.00 Uhr

Ein Film von Thierry Klifa am Samstag 06.06. um 20.00 Uhr in Karnitz

Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind.

Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: DIE REICHSTE FRAU DER WELT mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.

Frankreich 2025, 121 Min.
Regie: Thierry Klifa
Mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Marina Foïs, Raphaël Personnaz, André Marcon

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro

So 23.08. Chronos – Fluss der Zeit

test 4

Der große Dokumentarist des europäischen Ostens zieht Bilanz und bricht doch wieder neu auf | 17.00 Uhr

Ein Film von Volker Koepp am Sonntag, 23.08. um 17.00 Uhr in Karnitz,
in Anwesenheit von Volker Koepp

„Strom, alleine immer kann ich dich lieben nur …“ (Johannes Bobrowski: Sarmatische Zeit)

Der Fluss Chronos, antiker Name der Memel, durchfließt die Region Sarmatien. Ihm folgt Volker Koepp auf der Suche nach den Schicksalen der Menschen, die an diesen Ufern leben – und kehrt dabei immer wieder zu jenen zurück, die seine früheren Filme geprägt haben. Doch „Chronos – Fluss der Zeit“ ist auch das Porträt einer Region im Wandel. Über fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten. Die russische Invasion der Ukraine, die Covid-19-Pandemie prägen das Erleben genauso wie sowjetische Vergangenheit und die Narben, die der Holocaust in den Gemeinschaften hinterlassen hat.

Auf den Spuren der Gedichte von Johannes Bobrowski drehte Volker Koepp 1972 seinen ersten Film im historischen Landschaftsraum östlich der Weichsel zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, in der Spätantike „Sarmatien“ genannt. Eine Welt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum sowjetischen Imperium gehörte. Später drehte Koepp in dieser Gegend mit „Kalte Heimat“ (1994), „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ (1998) oder „In Sarmatien“ (2013) einen ganzen Zyklus von Filmen. Es ging um Begegnungen mit Menschen, ihrem Alltag, ihren von politischen Umbrüchen geprägten Biografien, um nationalsozialistischen Terror, die Ermordung der Jüdinnen und Juden, stalinistische Verfolgung und Hoffnungen auf gesellschaftliche Veränderungen. „Chronos – Fluss der Zeit“ fügt diesen Geschichten ein neues, entscheidendes Kapitel hinzu – als filmische Montage, in der sich Vergangenheit und Gegenwart fragmentarisch verbinden.

Deutschland 2026, 198 Min.,
mehrsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Regie & Buch: Volker Koepp

Volker Koepp möchte sich besonders bei den Protagonist:innen bedanken: Volha Hapeyeva, Anetta Kahane, Tanja Hoggan-Kloubert und Chad Hoggan mit Alma, Charly, Martha, Tanja Demchenko, Halyna Yeromina, Lina und Vassyl Hryhoriychuk, Maria, Mychailo, Volodymyr und Hanna Chudakevych
Ana-Felicia Scutelnicu und Javier Palicio mit Petru und Carmen, Dragoș, Scutelnicu , Debora Fiora , Gabriel Hageni

Karten reservierbar per E-Mail sowie an der Tageskasse, 5,- Euro

Sa 03.10. Die allerletzte Blume

test 4

Ein theatralisches Feuerwerksspektakel | 20 Uhr | Einlass ab 19 Uhr

Sa. 03. Oktober, 20.00 Uhr von und mit Gilbert Meyer

Ausgangspunkt des Theaterstücks ist die Bildparabel „The last flower“ geschrieben und gezeichnet von James Thurber im Jahre 1939.
Der Autor hatte diese Geschichte für seine Tochter (die damals sieben Jahre alt war) zu Beginn des Zweiten Weltkrieges geschrieben, mit der „brennenden“ Hoffnung, daß ihre Welt einmal besser sein wird als seine eigene.
Die Geschichte erzählt uns von der Lage nach dem zweiten Weltkrieg, als Alles am Boden zerstört war und die Liebe die Erde verlassen hatte … Vor diesem Hintergrund entdeckt ein junges Mädchen eine Blume, welche für die Zuschauer zum Symbol der Hoffnung wird. Die Blume und die Liebe werden wieder aufblühen und das Leben breitet sich wieder in alle Richtungen aus …
Diese Theaterinszenierung wird von Gilbert Meyer lustvoll und bildstark mit Hilfe der zeitgenössischen Kamishibai * Kunst erzählt.

Dauer: ca. 40 Minuten
Publikum: ab 6 Jahre, Familien und Erwachsene
gespielt in französisch und deutsch (leicht verständlich)

Der Eintritt ist frei, eine Spende erfreut

Reservierung/ Anmeldung per E-Mail erforderlich

Kontakt
Joachim Borner
Pojekthof Karnitz e.V. , Karnitz 9, 17154 Neukalen
E-mail: jborner@kmgne.de

* Ein „Kamishibai“ ist ein japanisches „Papiertheater“, bestehend aus einem Holzrahmen mit Flügeltüren, in dem Bildkarten nacheinander präsentiert werden. Es dient als Erzähltheater zur bildgestützten Darstellung von Geschichten, wobei der Erzähler die Karten einzeln wechselt, um den Inhalt lebendig zu vermitteln.