Mit uns ist gut Kirschen essen!

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Wir lieben die Vielfalt von Gemüse und Früchten im Lauf der Jahreszeiten und verwenden deswegen sehr gerne saisonale Produkte, meist aus dem eigenem Garten oder Produkte der umliegenden, ökologisch produzierenden Landwirte und Gärtnerinnen. Wir helfen dem Gemüse, weiter aus dem Schatten des Fleisches zu treten. Mit der Aufmerksamkeit für die kulinarischen Genüsse wächst auch die Wertschätzung für die ganze Pflanze, von den Blättern bis in die Wurzelspitze, für das ganze Tier, von der Nase bis zum Schwanz.

Wir pflegen eine moderne, kreative Küche, die offen und überraschend und dabei einfach ist. Die Zutaten sind überschaubar, die Kombinationen, dem Garten entlehnt, schöpferisch. Regionale Kräuter, Wildkräuter, Obst, Gemüse und Fleisch werden mit Gewürzen aus aller Welt kombiniert, vorwiegend aus der orientalischen Küche wie Sesammus, eingelegten Zitronen, Rosenharissa und immer wieder Sumach.

Unser Angebot ist ebenso wie unsere Preise überschaubar. Obgleich wir natürlich die nachhaltig erzeugten, genussvollen Produkte der Gärtnerinnen und der Bauern durch sogenannte echte Preise wertschätzen, ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Denn man kann gut essen, ohne reich zu sein.

Unsere Speisekarte

In den Küchen des Hauses und des Gartenlokals

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Ebenso wie im Garten werden in den Karnitzer Küchen gerne Themen verhandelt, in denen Natur und Kultur sich begegnen. Angekommen im Anthropozän, kommen bei Transformationsprozessen, gemeinläufig auch Kochen genannt, soziale, politische und ökologische Phänomene wie Klimawandel, Globalisierung, Migration, Kolonialisierung, Kapitalismus, aber auch sinnlich Erfahrbares, meist aus dem Garten, auf den Tisch. Und wir lernten, wie uns das Kochen verbindet: mit Pflanzen und Tieren, mit der Erde und den Bauern, unserer Geschichte und Kultur und natürlich mit den Menschen, mit denen und für die wir kochen und mit denen wir Tisch- und Esskulturen (wieder)erproben.

Diese Erfahrungen haben wir, nebst den allgemeinen Diskursen um die Philosophie des Essens sowie diverser Hypes in möglichst einfache kulinarische Regeln übersetzt:

    • – Hauptsächlich Pflanzen essen, ein bisschen Fleisch, und möglichst die ganze Pflanze und das ganze Tier
    • – Statt industriellen Nahrungsmittelimitaten richtige Lebensmittel essen
    • – Wenn möglich, bio und regional
    • – Geschmacklich außergewöhnliches Gemüse und Obst alter, seltener und samenfester Sorten