Susan Ihlenfeld

Menschen mit ähnlichen Schwingungen ziehen sich an.
Und Karnitz schwang mich gewaltig an. Nun bin ich ein Teil dieses chaotischen Haufens, der versucht diese Welt ein wenig zum Besseren zu gestalten. Ansatzmöglichkeiten dafür werden hier auf verschiedenste Weise ausprobiert. Ich bin froh dabei zu sein, spinnen und träumen zu dürfen und zu versuchen, erste Ideen in die Praxis umzusetzen. Vor allem bin ich für den kulturellen Bereich zuständig und träume davon, Kunst und Kultur in all ihren Formen und Farben wieder auf dem Land und als essentielles Bedürfnis in den Herzen der Menschen anzusiedeln, als Teil des Demokratie- und Bildungsprozesses, als Identifikations-und Reibungspunkt und als Quell gesellschaftlicher Partizipation.

Seit 2008 spiele ich an verschiedenen Häusern in Deutschland Theater. In der Corona-Schauspieler-Auszeit lernte ich diesen Projekthof kennen. Nun darf ich hier nicht nur über die Wiederbelebung der Kulturszene auf dem Land nachdenken, sondern auch Themen bearbeiten, die mich schon länger umtreiben. Aktuell bin ich dabei, „The Kid“, ein Theaterstück, das ich für Jugendliche geschrieben habe, zu erproben und als `Klassenzimmerstück`, das von Schulklassen gebucht werden kann, im Projekthof Karnitz zu verankern. Es soll ein Bewusstsein für die sozialen und ökologischen Folgen schaffen, die unser derzeitiges Wirtschaftssystem und unser Konsum auf unseren Planeten und seine Bewohner haben. Es soll aber auch Hoffnung machen und Platz für Utopien. Denn „Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich.“ (Charles Eistenstein)

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Susan Ihlenfeld