Ausschreibung zum LernProjekt COOL 2011

Multimediale, interkulturelle Auseinandersetzung mit erneuerbaren Energien, Klimawandel, Klimafolgen im Garten der Metropolen

Für den Zeitraum von Mai bis Juli 2011 laden wir Interessierte aus Mecklenburg Vorpommern und Gäste aus dem Ausland zum Lernprojekt COOL – Change of our Life ein!

Einladende sind die Internationale Sommeruniversität, das Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung, das Projekt Reclaim, das Fritz-Greve-Gymnasium Malchin und das Projekt Lernen vor Ort Dessau-Roßlau.

Der Klimawandel und umweltbewusste(re) Lebensstile, große Herausforderungen der Menschheit, sind in aller Munde. Und alle sind dafür, etwas zu unternehmen. Trotzdem bleiben konkrete Gegenmaßnahmen und der Schritt vom Denken zum Handeln vage, unfassbar und unpersönlich, über Lippenbekenntnisse geht es oft nicht hinaus. Dabei sind die regenerativen Energien zum Greifen nah! Könnte nicht im „Garten für die Metropolen“ die gute Vision für eine CO2-neutrale Entwicklung liegen? Könnten nicht Jugendliche aus der EU und den Ländern des globalen Südens gemeinsam mit Deutschen, Flüchtlingen und Heimischen gemeinsam Wege finden, um zum Klimaschutz beizutragen? Vielleicht hilft ein Popsong zumindest im Ohr – Vielleicht sogar mehr!

Über Essays und Collagen, Musiktexte sowie Metaphern und Symbole/Videos wird ein audiovisueller Ausdruck für das gesellschaftliche „Gefühl“ rund um das brisante, noch schwer fassbare Thema des Klimawandels, seine Auswirkungen auf Migration und Länder des Südens, auf unsere Kultur und Lebensweise gezeigt. Zur gemeinsamen Bilder- und Lösungssuche wollen wir in diesem Jahr auch ausländische sowie in Deutschland lebende ausländische TeilnehmerInnen einladen.

Wir machen mit COOL ein Projekt, indem Jugendliche aus MV, Europa und den Ländern des Südens über das Web 2.0 miteinander reden, Szenarien für „Gärten von Metropolen“ und interkulturelles Miteinanderumgehen entwickeln und mediale Botschaften entwickeln. Damit verbinden sie sich mit europäischen Initiativen: EnergieCities, ICLEI und dem Klimabündnis. Und sie verbinden sich mit den Kommunen und Initiativen im Land, die Bioenergieregionen und –dörfer einrichten wollen.